Die Bagger sind bereits aufgefahren, die Vorarbeiten für den Ersatzneubau der Hochschule Ulm am Oberen Eselsberg haben begonnen – auch weil das Terminkorsett sehr streng ist, wie Wilmuth Lindenthal, Chef des Ulmer Amts für Vermögen und Bau, sagt.

Der Bau, für den Kosten in Höhe von 38,4 Millionen Euro veranschlagt sind, muss bis Ende 2020 fertiggestellt und abgerechnet sein. Der Grund: An dem Termin hängen auch Zuschüsse des Bundes, der den Neubau als Modellprojekt nach dem Effizienzhaus Plus Standard für Bildungsbauten mit einer Million Euro fördert. 500 000 Euro steuert die Hochschule selber bei. Gestern hat auch das Land die Mittel für den Bau freigegeben, wie das baden-württembergische Finanzministerium mitteilt.

Im Neubau soll die Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik untergebracht werden. Neben Seminarräumen und einer Bibliothek sind auch Labore vorgesehen. Der marode Standort in der Eberhard-Finckh-Straße in Böfingen, der von Anfang an lediglich als Zwischenlösung gedacht war, wird dann nach 30 Jahren aufgegeben. Damit werden die drei Hochschul-Standorte auf zwei reduziert: den Campus Prittwitzstraße und den Campus Oberer Eselsberg.