Jugend Kultureller Austausch am Jahnufer

Neu-Ulm / Henri Gallbronner 06.07.2018

Normalerweise ist das Gelände am Jahnufer 50 die Heimat der Ulmer Kanuten. In den nächsten Tagen tummeln sich dort jedoch 120 Jugendliche – auch sie sind durch die Donau verbunden: Bis auf Slowenien sind alle Länder des Donauraumes vertreten beim 6. Internationalen Donaujugendcamp.

Kaum angekommen, ging es auch schon los: Zunächst wird für die Eröffnung des Donaufestes heute um 17 Uhr und des Jugendcamps um 19 Uhr geprobt. Auf der Donau und im Edwin-Scharff-Haus werden die Jugendlichen eine Tanzeinlage präsentieren.

Morgen startet dann – verteilt auf sechs Workshops – die Vorbereitung für die Performance „Der Untergang der MS Habsburg“, die sich mit dem Zerfall des Vielvölkerstaates Österreich-Ungarn am Ende des Ersten Weltkriegs befasst.

Doch dieses Stück ist laut Jörg Zenker, Künstlerischer Leiter des Camps, „nur Bonus“. Vielmehr gehe es den Organisatoren darum, den Austausch zwischen den Jugendlichen zu fördern: „Wir hoffen, dass am Schluss ein paar Freundschaften entstanden sind.“

Nur Kroaten kennen gelernt

Bei Slageana, Andrea und Noemi aus Rumänien hat das – zumindest in Ansätzen – schon geklappt. Zwar hätten sie neben Landsleuten bis gestern Nachmittag nur Kroaten kennen gelernt, doch mit denen seien sie schon sehr gut ins Gespräch gekommen. Auch der erste Eindruck von Ulm ist positiv: „Es ist nicht so groß und eine sehr schöne Stadt“, meint Slageana.

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