Eiskalte Nächte bedeuten für Obdachlose, die draußen schlafen, Lebensgefahr. In Ulm soll ein Konzept, an dem Stadt, Polizei, DRK-Übernachtungsheim und andere Institutionen beteiligt sind, Wohnsitzlose vor dem Erfrieren bewahren. Karin Ambacher, Leiterin des DRK-Übernachtungsheims, sagt: "Wichtig ist, dass die Betroffenen davon wissen." Zum Konzept gehöre, dass das Übernachtungsheim niemanden abweise, teilt das DRK in einer Pressemitteilung mit. Wenn dort alle Plätze belegt sind, könnte in der städtischen Unterkunft in der Römerstraße geschlafen werden. Zudem können Obdachlose im Tierheim Örlinger Tal ihre Tiere kurzfristig unterbringen. Nicht alle Wohnsitzlosen wollen im Übernachtungsheim schlafen. In Ulm duldet die Bahnpolizei, dass Wohnsitzlose kalte Nächte im Bahnhof verbringen. Darüber hinaus stellt das DRK Polarschlafsäcke zur Verfügung.