KOMMENTAR: Verführung zum Kauf

ANNA-LENA VON BEHREN 9A, SCHOLL-GYMNASIUM 13.12.2013

Zu viele Menschen sind den ständigen Verführungen der Werbung ausgesetzt. Das muss sich ändern. Mittlerweise sind rund zehn Prozent der Erwachsenen überschuldet. Natürlich spielen Arbeitslosigkeit, Krankheit, Scheidung und so weiter eine Rolle, doch geht man mit offenen Augen durch Geschäfte, liest Werbung, hört Radio und schaut Fernsehen, bemerkt man, welchen Verführungen vor allem junge Leute heute ausgesetzt sind.

Eine bekannte Handelskette wirbt mit Null-Prozent-Finanzierung und kleinen Raten von unter 10 Euro pro Monat. Auch fallen überall günstige Handyverträge ins Auge oder man hört von Autofinanzierungen von nur 80 Euro im Monat. So wird man sehr leicht zu Käufen verführt und verpflichtet sich zu langfristiger Ratenzahlung. Im Laufe der Zeit werden die monatlichen finanziellen Verpflichtungen so hoch, dass sie nicht mehr zurückgezahlt werden können. An allen weiterführenden Schulen sollte ein Fach eingeführt werden, in dem auch der Umgang mit Geld und solchen Kaufverführungen gelehrt wird.