Köpfe, Klatsch, Kurioses

ATE, CMY, CIK 22.04.2016

Thronfolgerin Coco ist da

"Wenn ich mal ein Kind bekomm', muss es Coco heißen." Das stand für Goldschmiedin Ira Dentler schon lange fest, weil sie von Coco Chanel begeistert war. Wie gut, dass Iras Mann Ronald Maxa ebenfalls den Namen Coco gut fand. Denn das erste Kind der beiden kam am 16. März in der Neu-Ulmer Donauklinik zur Welt. Und natürlich ist es eine Coco geworden, eine Coco Lu Dentler. Und was macht die junge Mutter, die neben ihren ungewöhnlichen Schmuckideen auch für ihre Thronreden an Schwörmontag bekannt ist? Ira Dentler sitzt bereits wieder in der Werkstatt der Goldschmiede im Fischerviertel und arbeitet, mit dem Einverständnis der Hebamme. "Zuhause - das wäre nichts für mich. Jeder soll das so machen, wie er mag." Coco liegt im Körbchen und guckt sich mit Vorliebe das große Bild ihres Großvaters Rudolf Dentler an, bekannt als sein eigener König. Coco bekam zur Geburt ein Diadem, entwickelt von ihrer Mutter. Und an Schwörmontag wird die Kleine öffentlich gekrönt. Somit ist die Dentlersche Thronfolge gesichert.

Frau General tritt ab

Jawoll Frau General! Diese Anrede wird man bei der Bundeswehr vorerst nicht mehr hören - auch wenn Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen erst kürzlich erklärt hat, zumindest im Sanitätsdienst der Streitkräfte eine Frauenquote bei Führungskräften einzuführen. Zunächst mal aber geht Deutschlands ranghöchste Bundeswehrsoldatin - und aktuell einzige Frau im Generalsrang - in Pension: Erika Franke wird Anfang Mai das Kommando der Sanitätsakademie der Bundeswehr abgeben und mit 61 Jahren in den Ruhestand versetzt. In Ulm ist sie keine Unbekannte. Von April 2006 bis September 2009 stand Franke an der Spitze des Bundeswehrkrankenhauses. Die 1954 in OstBerlin geborene Ärztin ist die erste Frau in der Geschichte der Bundeswehr, die den Dienstgrad eines Zwei-Sterne-Generals erreichte. Franke war in der DDR im Krankenhaus der Volkspolizei Ärztin und wurde von der Bundeswehr nach der Wiedervereinigung als Sanitätsoffizierin übernommen.

Trainer tritt auf

Der Ulmer Bauchemie-Hersteller Uzin Utz ermöglichte für seine Mitarbeiter und Fans von Ratiopharm Ulm ein Meet & Greet mit Basketball-Cheftrainer Thorsten Leibenath. Neben einer Führung durch die Ratiopharm- Arena und einem gemeinsamen Früh-stück war das Highlight eine Fragerunde mit dem Teamchef von Ratiopharm Ulm, teilt Uzin Utz mit. Zu gewinnen gab es dieses exklusive Treffen am 2. April anlässlich des Spiels von Ratiopharm Ulm gegen Alba Berlin. Wer am Promotionstand des Unternehmens die Einsatzzahl der Uzin-Utz-Wischer-Kids auf dem Parkett richtig schätzte, erhielt die Möglichkeit für einen aufregenden Tag. "Besonders interessant fand ich den lockeren Umgang des Teams miteinander", wird Sabrina Svechla, eine der Teilnehmerinnen, zitiert. In der Fragerunde gab Coach Leibenath Antworten zu Taktik und Strategie sowie Tipps zur Wurftechnik. Außerdem schilderte er, wie sich ein Spieltag für Trainer und Spieler gestaltet. "Die Spieler wollen ja spielen, ich versuche, ihnen lediglich die optimalen Werkzeuge zu geben, und beziehe sie in meine Überlegungen aktiv mit ein", sagte Leibenath. Beim abschließenden Wurfwettbewerb zeigten alle Teilnehmer vollen Einsatz.

Heute vor einem Jahr . . .

. . . kündigten wir Bauarbeiten an, unter denen die Ulmer inzwischen leiden: den Ausbau der Straßenbahn. "Anwohner an der Strecke müssen auf starke Belastungen gefasst sein", stand damals in der Zeitung. Immerhin: Bis 2018 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. ZITAT DES TAGES

Der Preis für Geld

ist abgeschafft

Wolfgang Seel

Der Vorstand der VR-Bank Neu-Ulm ist vor diesem Hintergrund besorgt um die Zukunft der Finanzbranche mit Banken und Versicherungen.

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