Köpfe, Klatsch, Kurioses

Das Münster schippert im Schlauchboot auf der Themse am Parlament in London vorbei: Diese Postkarte haben Karina Weiler und Lisa Salah vom Schubart-Gymnasium entworfen.
Das Münster schippert im Schlauchboot auf der Themse am Parlament in London vorbei: Diese Postkarte haben Karina Weiler und Lisa Salah vom Schubart-Gymnasium entworfen. © Foto: Conviva Kulturmarketing
CIK, HUM, JR 19.04.2016

Münster auf Reisen

Rund 1000 Schülerinnen und Schüler haben sich im Rahmen des Münsterturm-Jubiläums an dem von der Stadt geförderten Schulprojekt "Das Münster geht auf Reisen" des Conviva Kulturmarketing beteiligt. Die Kinder und Jugendlichen haben Miniaturmodelle des Münsters in ihre Welt versetzt und viele originelle Fotos eingereicht. Fünf Bilder wurden von einer Jury ausgewählt und als Postkarten produziert. Der Erlös von 468 Euro aus dem Verkauf der Postkarten wurde nun von Projektleiterin Andrea Kreuzpointner und Sabrina Neumeister, der Leiterin der städtischen Kulturabteilung, an Dekan Ernst-Wilhelm Gohl übergeben. Das Geld wird für die Sanierung des Münsterturms verwendet. Die Postkarten sind für 50 Cent pro Stück im Münstershop erhältlich.

Ministerin auf Reisen

Zur Halbzeit der Legislaturperiode in Bayern hat die Süddeutsche Zeitung das Kabinett von Horst Seehofer bewertet und in drei Kategorien eingeteilt: in Streber, in Routiniers und in solche, ohne die es auch gehen würde. Die Neu-Ulmer Abgeordnete und Europaministerin Beate Merk kommt dabei nicht weg und wird eindeutig als verzichtbar eingestuft: "Die Verwunderung über ihre Wiederberufung ins Kabinett hält unvermindert an", lautet der trockene Kommentar. Aber die Kombination Frau/Schwaben, mit der sie früher zu Ministerehren kam, dürfte Merk kein zweites Mal helfen, schreibt die SZ. Auch an der Basis ist lautes Klagen hörbar. Entgegen früherer Zeiten, als Merk noch um die Kandidatur für den Landtag kämpfen musste, sei sie nur mehr selten an Donau und Iller zu sehen, was zum einen an ihrer Reisetätigkeit auf Staatskosten liegen könnte und zum anderen daran, dass sie mittlerweile das Leben in der Landeshauptstadt verschmeckt hat.

Mattheis auf Besuch

Mit den Schwierigkeiten eines Mittelständlers im Gesundheitsmarkt haben sich die Ulmer SPD-Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, gesundheitspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, und Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, jetzt in Ulm auseinandergesetzt. Bei einem Firmenbesuch im Sanitätshaus Häussler in Söflingen beklagten die Geschäftsführer Armin Zepf, Alexander Pohl und Hans-Peter Dahlmann vor allem den bürokratischen Ballast. Oftmals wisse man nicht, ob es Willkür oder Organisationsdefizite seien bei 105 Krankenkassen und über 300 mit ihnen geschlossenen Verträgen. Häussler schult in mehr als 50 Veranstaltungen im Jahr, was Pflegefachleute in der Praxis brauchen. Pohl: "Wir wünschen uns mehr Beratungsprotokolle der Patienten zur Steigerung der Qualität." Der Anbieter für Medizin- und Rehatechnik sowie Orthopädie hat zuletzt ein großes Logistikzentrum in der Herrlinger Straße aufgebaut und kann dort auf 30 000 Artikel zugreifen. Die Firma wird dieses Jahr 100 Jahre alt.

Heute vor einem Jahr . . .

. . . stellte OB Ivo Gönner klar: Trotz finanzieller Schieflage der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) ist das Millionenprojekt Straßenbahnausbau nicht gefährdet. Mittlerweile haben ja schon die Bauarbeiten für die Linie 2 begonnen. Und Gönner sah bei den Stadtwerken auch die Talsohle durchschritten.ZITAT DES TAGES

Wenn man nix sieht, heißt das, dass die

Verwaltung intensiv

daran arbeitet

Gunter Czisch

Der Ulmer OB auf die Frage, warum sich noch nichts tut auf der Sedelhöfe-Baustellenbrache.

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