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Der Auftrag für Chile

Schnell wie die Feuerwehr waren die Leute von Magirus: Zwölf Monate hat es von der Bestellung bis zur Auslieferung gedauert, jetzt sind 100 Löschfahrzeuge für chilenische Feuerwehren übergeben worden. Vertreter von 45 Abteilungen nahmen sie in Empfang, mit dabei: Innenminister Jorge Burgos und der Chef der chilenischen Feuerwehren Miguel Reyes. 40 Fahrzeuge hatte Magirus schon vor einem Jahr an die "Junta Nacional de Bomberos de Chile" geliefert, in der 40 000 fast ausschließlich freiwillige Feuerwehrleute Dienst tun. Nicht zuletzt wegen eines Großfeuers in Valparaiso 2014 hatten die Behörden die Aufrüstung mit robusten Autos aus Ulm beschlossen. Das erste lieferte Magirus übrigens schon vor 45 Jahren nach Chile.

Der Menck und die OBs

Roger Menck teilt Großes mit, und zwar "in aller Bescheidenheit", wie er anmerkt, denn es stehe ein "fast sporthistorisches Ehrungsereignis" an. Den Rahmen bietet die Sportlerehrung der Stadt Ulm, die am 9. März in der Sparkasse Neue Mitte über die Bühne geht und auf der auch der als Fechter bekannt gewordene Sportler vom TV Wiblingen steht. Dabei wird Menck von Gunter Czisch nun als vom fünften Ulmer Oberbürgermeister geehrt, einfach deswegen, weil er seit über 50 Jahren ohne Unterbrechung immer geehrt worden ist - von Theodor Pfizer, von Hans Lorenser, von Ernst Ludwig und von Ivo Gönner, mal als Zehnkämpfer, mal als Moderner Fünfkämpfer, mal als Läufer und mal als Fechter ("alle Waffen"), und zwar für Top-Plätze bei baden-württembergischen, bei süddeutschen, bei deutschen, bei Europa- und bei Weltmeisterschaften. "Diese vielseitige sportliche Meisterschafts-Ehrungsserie wird wohl kaum jemals noch von Ulmer Sportlern(innen) jemals zu toppen sein", wie er selbst schreibt, um ein Fragezeichen in Klammern anzufügen, also so: (?)

Der Alkohol und die Partei

Offene Grenzen? Nicht mit der Partei "Die Partei". Im Fall eines Wahlsieges am 13. März planen die Spaßpolitiker unter anderem die endgültige Trennung von Baden und Württemberg - ob mit oder ohne Mauer ist offen. Da im Wahlkampf aber grad nichts ohne das Thema "Flüchtlinge" geht, springt "Die Partei" in populistischer Manier auch auf diesen Zug auf. Und zwar mit der Aktion "Saufen für Flüchtlinge", wie der Ulmer Partei-Bonze Jochen Schmidberger in einem Schreiben an die "Verehrte Systempresse" mitteilt. Gesucht werden dazu noch Kneipiers, die am Aktionstag - dem morgigen Freitag - für jedes verkaufte Bier 30 Cent spenden. "Die Partei ist zwar durchaus geldgeil, aber die Erlöse gehen zu hundert Prozent an den Flüchtlingsrat Baden-Württemberg", schreibt Schmidberger. Zwei Lokalitäten haben ihm zufolge bereits zugesagt. Das Gewölbe im Neu-Ulmer Wiley und das Hemperium in der Ulmer Zinglerstraße lassen für den guten Zweck saufen. "Damit beweisen wir, dass Hilfe auch Spaß machen kann", schließt das vom "Ministerium für Propaganda der Partei Ulm/Alb-Donau-Kreis" verschickte Schreiben.

Heute vor einem Jahr . . .

. . . haben wir darüber berichtet, dass den Wasserballern und Schwimmern im SSV Ulm 1846 das Wasser im Freibad zu kalt ist - das beeinträchtigt sogar den Wettkampfbetrieb. Inzwischen ist eine Testphase mit stärkerem Brennereinsatz gelaufen.ZITAT DES TAGES

Es ist nicht Käpt'n

Silberlocke, der da im

Porsche mit der jungen

Freundin unterwegs ist

Volker Jescheck

Der Ulmer Chefstadtplaner zur Frage, wer im Umfeld des geplanten Alten- und Pflegeheims in Wiblingen eigentlich Parkplätze braucht