Viele Pferdestärken

Das Ulmer Schwabentruck Racing Team startet mit zwei Iveco Race Trucks beim Jubiläumsrennen in der Eifel. Georg "Schorsch" Glöckler und sein Team haben ihre Lastwagen mit viel Aufwand überarbeitet. Das Schwabentruck Team ist kein Werksteam, wie Glöckler betont, "wir sind ein Team aus dem Ulmer Iveco- Werk" mit Unterstützung durch namhafte Firmen aus der Region. Truck Racing habe nach der Formel 1 die höchsten Zuschauerzahlen, es fehle leider die Fernsehpräsenz. Zum Truck Grand Prix am Wochenende am Nürburgring werden bis zu 180 000 Zuschauer erwartet. Fahrer des Iveco mit der Startnummer 27 ist Gerd Körber, der zum lebenden Inventar im Truck-Race-Sport gehört und unter den Fahrern der "Stubenälteste" ist. Bei seinem Heim-Grand-Prix will er seinen Fans wieder Renn-Action bieten. Mit dem zweiten Iveco-Race-Truck erfüllt Glöckler seinem Chefmechaniker Ralf "Tscharlie" Arnold einen alten Traum. "Was liegt näher, als den Jubiläums-Grand Prix dafür zu nutzen?" Die Basis der Racetrucks sind serienmäßige Stralis Sattelzugmaschinen, die mit viel Aufwand umgebaut werden. Die mehr als 1200 PS starken Motoren wurden mit Spezialteilen auf Basis von Serienmotoren aufgebaut.

Viel Hirnschmalz

Unter dem Motto "Mission Education" treffen sich auch dieses Jahr Nobelpreisträger und Nachwuchsforscher aus der ganzen Welt in Lindau. Die über 700 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Chemie, Physik, Physiologie und Medizin kommen am Bodensee zusammen, um sich gegenseitig zu inspirieren, zu motivieren und kennen zu lernen. Mit dabei sind vom 28. Juni bis zum 3. Juli auch zwei junge Wissenschaftler der Uni Ulm: Dominik Hotter und Julia Kielwein. Hotter (26), der an der Uni Ulm Molekulare Medizin studiert hat und nach seinem Master im Rahmen der internationalen Graduiertenschule für Molekulare Medizin promoviert, forscht über das Zusammenspiel zwischen dem HI-Virus und dem Immunsystem. Julia Kielwein (24) promoviert am Institut für Physiologische Chemie der Uni Ulm. In ihrer medizinischen Doktorarbeit forscht sie an den molekularen Mechanismen bei bösartigen Plasmazelltumoren. "Es ist eine große Ehre für mich, am 65. Nobelpreisträgertreffen in Lindau dabei zu sein. Zum einen erwarte ich interessante Vorträge und Gespräche zur Forschung, zum anderen inspirieren uns die dort anwesenden Nobelpreisträger als wissenschaftliche Vorbilder", sagt die Promotionsstudentin.

Heute vor einem Jahr . . .

. . . verabschiedete sich die Ulmer Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bundesbildungsministerin Annette Schavan nach Rom. Dort ist sie, die als Ministerin wegen Plagiats-Vorwürfen im Rahmen ihrer Doktorarbeit zurückgetreten war, Botschafterin am Heiligen Stuhl.

ZITAT DES TAGES

Mich hat's ereilt.

Ich musste hier die

Vorlage machen

Thomas Hofmann

Mit diesen Worten eröffnete der Justiziar der Neu-Ulmer Stadtverwaltung die Diskussion über die fehlenden Stellplätze in der Innenstadt.