KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 7. Juni 2013

In der Eiswüste der sibirischen Halbinsel Kamtschatka mussten zwei Bergsteiger aus Neu-Ulm drei Tage lang im geschützten Zelt ausharren. Foto: Privat
In der Eiswüste der sibirischen Halbinsel Kamtschatka mussten zwei Bergsteiger aus Neu-Ulm drei Tage lang im geschützten Zelt ausharren. Foto: Privat
BEL, UTE, HUM 07.06.2013

Blitzblanker Silberwald

Gearbeitet wie die Brunnenputzer haben die Mitarbeiter von Silberwald-Wirt Martin Baur, und so sind von heute an wieder Gäste in der Ausflugsgaststätte willkommen. Sie sitzen dann zwar wie gewohnt im Trockenen, beileibe aber nicht auf dem Trockenen. "An der Freitheke haben wir ordentlich geschuftet", berichtet Baur von den Aufräumarbeiten nach der Hochwasserattacke von Sonntagnacht. In den Keller drücke zwar immer noch Wasser, aber das sei wenigstens sauberes Grundwasser. Ein Fortschritt. In den vergangenen Tagen hatten es die "Silberwäldler" hauptsächlich mit schlammiger Illerbrühe zu tun gehabt.

Neue Firma am alten Ort

Andreas Altschäffl ist wieder da. Und zwar an alter Stelle, aber mit neuer Firma. Inoffiziell bereits seit Montag, offiziell vom 14. Juni an, führt der 47-Jährige nun in alleiniger Regie an der Mühlsteige am Michelsberg wieder eine Weinhandlung. Von 1995 bis 2012 war er dort als Geschäftsführer, nachdem das Gebäude nun einen neuen Eigentümer hat, wird er als Firmenchef wieder europäische Weine anbieten. Das Sortiment wird um italienische und spanische Feinkost erweitert, außerdem plant er vier Weinmessen pro Jahr und obendrein Zigarren-Degustationen mit den passenden Getränken. Im Übrigen bieten die Räumlichkeiten auch die Möglichkeit privater Weinproben für vier bis zehn Personen.

Eisige Expedition

Ordentlich schufften mussten die Neu-Ulmer Bergsteiger Chris Romeike und Philipp Moser. Sie sind Mitglieder der DAV-Sektion Neu-Ulm und waren jetzt zu einer Expedition auf der russischen Halbinsel Kamtschatka in der eisigen Wildnis Ostsibiriens aufgebrochen. Ihr Ziel war der 4579 Meter hohe Kamen, an dem sie über den Nord-Ostgrat aufgestiegen sind, der bis zu 80 Grad steile Blankeispassagen hat. Schon der Weg dorthin war schwierig. Fünf Tage kämpften sie sich auf Skiern zu ihrem Basislager auf 3300 Metern, wo sie wegen eines Schneesturms drei Tage festsaßen bei Temperaturen von unter minus 30 Grad und Wind der Stärke 10. Mittlerweile aber sind sie wohlbehalten zurück und gehen einen 6000er in den peruanischen Anden an.

Vom Wasser ausgebremst

Die Briten Mark Hughes und Jonathan Cowie, die von Ulm aus nach Istanbul rudern wollen, durften gestern auf die Donau - aber nicht in ihrem hochseetauglichen Ruderboot, sondern in einem ganz normalen. Ein Start wäre jetzt zwar möglich, die beiden wären bei dieser Geschwindigkeit aber zu schnell in den aktuellen Hochwasserkatastrophengebieten. "Hier kann Mark wenigstens übers Internet an seiner Doktorarbeit weitermachen", sagt Jörg Haußer, der den beiden als Logistiker zur Seite steht.

Heute vor einem Jahr . . .

. . . war Fronleichnam und somit einer der wenigen zeitungsfreien Feiertage. Tags zuvor aber war die Ausgabe der SÜDWEST PRESSE entsprechend umfangreich. Enthalten war auch die Ankündigung eines SWP-Forums mit dem Basketballtrainer Thorsten Leibenath, der sich trotz Finalstress den Fans stellte. ZITAT DES TAGES

Diese Grünanlage

haben nur wenige

Tobias Heimpel

Der Inhaber einer Werbeagentur und Wilken-Marketingchef beim Blick aus dem neuen Kongresszentrum "Ulmer Flieger" über das grüne Örlinger Tal.