KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 5. Juni 2013

VS,RUK,CST 05.06.2013

Geschenke backen

Für passende Geschenke muss sich Birgit Hallbauer aus Ulm in Zukunft nicht mehr den Kopf zerbrechen, sondern nur die Backschürze umbinden. Beim "Tag der Geschenke" der Hamburger Firma Aurora Mühlen hat sich die 44-Jährige während eines Back- und Bastelworkshops in Stuttgart die Geschenke buchstäblich selbst gebacken. "Es ist erstaunlich, mit welch einfachen Tricks das Gebackene toll gelingt", erzählt die Ulmerin. Unterstützung bekam sie von Konditor- und Bäckermeister Volker Lutz und seinem Sohn Florian von der Bäckerei Lutz in Ludwigsburg. Mary-Ann Wagner, Inhaberin eines Stuttgarter Bastelladens, zeigte, wie man Wimpel oder Banderolen bastelt. Und welche Backpräsente schuf die Ulmerin? Für-Dich-Cookies, Kirschkuchen im Glas und Himbeer-Streuselkuchen. Alle Geschenkideen des Workshops findet man unter www.aurora-mehl.de

400 Euro für Uganda

Monika Hiller war Friseurin, ihr Mann Manfred Handwerker, als sie sich 2010 entschlossen, nach Uganda zu gehen und die Menschen dort bei der Gründung eines Kleingewerbes zu beraten. Mittlerweile ist in Luweero eine Bäckerei mit fünf Ziegelbacköfen entstanden, bei deren Bau Manfred Hiller maßgeblichen Anteil hatte. Harald Gloning vom Neu-Ulmer Orange Hotel hat jetzt ein Benefiz-Konzert für Uganda veranstaltet - mit dem singenden Friseur Mike von Hyke. Für Mike Häberle, wie der Friseur bürgerlich heißt, war es Ehrensache, das Uganda-Projekt zu unterstützen, immerhin ist er mit den Hillers verwandt. Das Ergebnis des Konzerts: Rund 400 Euro, der gesamte Erlös plus Spenden, gehen nun nach Afrika, sagt Gloning.

Kinder malen Neu-Ulm

Fische in der Donau, Kirchen in der Innenstadt, die Skateranlage im Wiley - all das ist Neu-Ulm, wie Kinder und Jugendliche es sehen. Das Neu-Ulmer Familienzentrum und die Malakademie Hoffmann hatten zur Teilnahme am Malwettbewerb "Meine Stadt Neu-Ulm" aufgerufen. Fast 200 Kinder und Jugendliche machten mit. Die besten Bilder können bis Ende Juli im Familienzentrum, Kasernstraße 54, besichtigt werden - von Montag bis Donnerstag von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, freitags von 10 bis 14 Uhr.

Unfreiwilliger Stopp

Das Donau-Hochwasser, das jetzt in Ungarn ankommt, stoppt die Radtour von Barbara Eberle, die Initiatorin des Aufschnaufhauses. Die 60-jährige Ruheständlerin war Anfang Mai aufgebrochen, um den Fluss vom Ursprung bis zur Mündung abzuradeln. Gestern war sie in Esztergom, wo "alle Sandsäcke füllen". Sie hofft, heute noch bis Budapest durchzukommen, um dann die Reise abzubrechen. "Weil die meisten Donauwege schon gesperrt wurden", schrieb sie in einer Mail an ihre Ulmer Freunde. "Außerdem wird für Rumänien ,Land unter gemeldet. Da kann ich nicht reisen." Dabei ist die frühere Diakonin nicht allein unterwegs, sondern in Begleitung von Helga Philipp, der ehemaligen Leiterin des Guten Hirten. Weil trotz aller Reiselust die Vernunft siegt, werden sie in Budapest versuchen, Bahnfahrkarten für die Heimreise zu bekommen. "Es sei denn, hier bricht Sommerwetter aus, was bisher nicht der Fall war." Die Etappe Budapest-Constanza will Barbara Eberle nun Mitte August angehen.

Heute vor einem Jahr. . .

. . . berichteten wir über die Planung eines Neubaus für die Bürgerdienste. Jetzt steht der Standort fest - in der Olgastraße beim Wengentor.ZITAT DES TAGES

Revolutionen haben

auch etwas Gutes

Thomas Handtmann

Der Vorsitzende von Südwestmetall verkauft mit seinem Unternehmen plötzlich mehr Wurstmaschinen nach Ägypten, seit in der Wirtschaft dort andere Leute das Sagen haben.