KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 26. Juni 2013

CST 26.06.2013

Honold-Mitarbeiter geht

"Eine heute sehr seltene Laufbahn geht zu Ende. Siegfried Mebus, Geschäftsführer und Prokurist bei der Unternehmensgruppe Honold, begibt sich nach beinahe 63 Berufsjahren in den Ruhestand." Voller Hochachtung teilt dies Marianne Schmidle mit, Assistentin der Geschäftsleitung der Neu-Ulmer Firma Honold Service Logistik. Begonnen als "Stift" hatte Mebus mit 15 Jahren 1950 beim damaligen bahnamtlichen Rollfuhrunternehmen Heinrich Honold. Als Speditionskaufmann wurde er übernommen. Mit 65 Jahren gab er den Finanzchef ab, kümmerte sich aber als "Facility Manager" noch um alle Bereiche, die mit Grundstücken und Immobilien zu tun hatten. Damit hat der nun fast 78-Jährige mit vier Generationen der Unternehmerfamilie Honold zusammengearbeitet. Und ehrenamtlich mit mindestens zwei Generationen Fischern. Denn der passionierte Angler setzte sich 34 Jahre lang, davon 15 als erster Vorsitzender - für den Fischereiverein Ulm/Neu-Ulm ein.

Chorleiterin geht

Birgit Köhn-Kadereit, seit 19 Jahren Chorleiterin beim Sängerbund Eggingen, verlässt den Verein "im Sommer, weil es Zeit ist zu sagen, dass es eine supertolle Zeit in Eggingen war". Ihr letztes Konzert auf dem Hochsträß findet am kommenden Samstag, 29. Juni, statt. Damit es nicht wieder - wie im vergangenen Sommer auf dem Kirchplatz - wegen Regen ausfällt und weil die Kirche innen gerade renoviert wird, findet das Konzert in der Lagerhalle der örtlichen Baumschule Braun statt. Beginn: 19.30 Uhr. Passend zum "Rosenkonzert" wird Baumschulchef Markus Braun blühende Rosenpflanzen vor die geputzte Halle stellen. Mitwirkende sind der Kinderchor Little Singers, der Jugendchor Young Voices sowie der gemischte Chor des Sängerbundes. Außerdem wird Birgit Köhn-Kadereit (Geige) gemeinsam mit Gerda Kaufmann (Klavier) zwei Musikstücke vortragen.

Seebärenzähne geht nicht

Einen Vogelschädel und Zähne des Seebären - eine Gattung der Ohrenrobben - mit der Post zu empfangen, geht gar nicht. Beamte des Ulmer Zollamts hatten jetzt ein Paket aus Südafrika in den Händen, das Zähne, Schädelreste und einen Vogelschädel enthielt. Weil der Verdacht bestand, die Knochen könnten den Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzabkommens unterliegen, schalteten die Ulmer Zöllner Artenschutz-Experten des Zollamts Stuttgart-Flughafen ein. Tatsächlich konnten die Zähne und Schädelreste dem im Abkommen gelisteten Seebären zugeordnet werden. "Den Ulmer Empfänger haben wir, jetzt wird überprüft, ob er sich die Ware vorsätzlich schicken ließ", sagt Hagen Kohlmann vom Hauptzollamt. Wenn ja, ist ein Bußgeld fällig. Den Vogelschädel darf der Empfänger behalten, er stammt von einem Kormoran. Beim Zoll landen nicht selten noch andere Kuriositäten wie Bärenkrallen und Stachelschweinborsten.

Heute vor einem Jahr. . .

. . . berichteten wir, dass der Tannenhof ein Büro-Center einrichten will: Freiberufler können sich dort einmieten und mit den dortigen Behinderten-Werkstätten kooperieren.ZITAT DES TAGES

Viele haben das Zeug dazu, wissen es aber nicht

Ivo Gönner

Der Ulmer Oberbürgermeister hat mit diesen Worten Önder Cifci, dem neuen Geschäftsführer des Unternehmerverbands Aduv, Mut gemacht, vielen Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit zu ebnen.