KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 25. Mai 2013

Auf Delegationsreise in Tokio: (v. l.): Werner Schempp vom Staatsministerium, Prof. Karl Joachim Ebeling, IHK-Präsident Dr. Peter Kulitz, Winfried Kretschmann, Europaminister Peter Friedrich, Botschafter Dr. Volker Stanzel. Foto: Privat
Auf Delegationsreise in Tokio: (v. l.): Werner Schempp vom Staatsministerium, Prof. Karl Joachim Ebeling, IHK-Präsident Dr. Peter Kulitz, Winfried Kretschmann, Europaminister Peter Friedrich, Botschafter Dr. Volker Stanzel. Foto: Privat
25.05.2013

Drei Ulmer in Tokio

Nach seiner Südamerika-Reise mit Bundespräsident Joachim Gauck hat IHK-Präsident Dr. Peter Kulitz am Michelsberg nur die Koffer umgepackt und ist dann mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten und Bundesratspräsidenten Winfried Kretschmann nach Japan und Korea weitergereist. Kulitz berichtet, Kretschmann habe bei seiner Ansprachen in Tokio den richtigen Ton getroffen - "in einem Land, das real hart getroffen wurde von den Ereignissen, die schlussendlich bei uns in Baden-Württemberg den Politikwechsel herbeigeführt haben", spielt er auf die Katastrophe von Fukushima an. Neben Kulitz reisen zwei weitere Ulmer im Tross: Uni-Präsident Karl Joachim Ebeling als Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz und Werner Schempp, Leiter Abteilung Europa, Internationale Angelegenheiten und Protokoll im Staatsministerium. Kulitz berichtet von einem großartigen Empfang in der Deutschen Botschaft in Tokio, die auf einem Areal mit einem 14 000 Quadratmeter großen Residenzgarten angesiedelt sei. Der Garten sei von dem berühmten Gartenarchitekten Juki Iida für die Repräsentationsbedürfnisse neu gestaltet worden. Neben Sträuchern, Gehölzen, Stein- und Wasserelementen gebe es ein originales Teehaus sowie ein traditionelles Samurai-Tor, Statuen und Steinmetzarbeiten. Das könnte als Vorbild für einen Garten an der Uni Ulm dienen, scherzt Kulitz, durch den sich asiatische Austauschstudenten schneller heimisch fühlen.

Gern: Noch nie erlebt

Das an das indische Holi-Festival angelehnte Festival "Farbgefühle" steigt erstmals in Ulm, am 27. Juli auf dem Messegelände. Die lokalen Veranstalter sind Carlheinz Gern und Stephan Huber von der Agentur Gern geschehen sowie Barny Sancakli von SHS. Die Ticketverkauf begann am Pfingstsonntag online, nach sechs Stunden war das Festival wegen der großen Fangemeinde ohne jede Werbung ausverkauft, mit 6000 Tickets. Dazu Carlheinz Gern: "So etwas habe ich als Veranstalter noch nie erlebt." Er strebt nun eine Ausweitung der Kapazität an. Das Festival ist nur tagsüber, bis 22 Uhr, es spielen angesagte DJs, jeweils zur vollen Stunde werden dann die Farbpulver in die Luft geworfen.

Chor spendet

Ein Gospelkonzert in der St. Klara-Kirche der Suso-Gemeinde am Eselsberg brachte 1210 Euro zugunsten des Förderkreises für intensivpflegebedürftige Kinder ein. Mitglieder des Gospelchores Voices Alive unter der Führung von Dietmar Ernst und dem Kassier Marc Kannapel übergaben den Spendenscheck nach einem kleinen Rundgang durch die Neugeborenen-Station der Uni-Kinderklinik an Mathilde Maier, die Vorsitzende des Förderkreises. Das Konzert im April stand unter dem Motto "Voices Alive singt für den Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm". Das Programm bestand vorwiegend aus Gospels, aber auch afrikanische Lieder wie "Siyanibingelela" (Wir begrüßen alle) zur Begrüßung und südamerikanische Klänge gehören zum Repertoire des Chors, teilt Christian Flüge mit.

Heute vor einem Jahr . . .

. . . berichteten wir über einen neuen Anlauf zur Tram in Neu-Ulm, mit der Untersuchung neuer Trassen. Auch so war das Projekt aber in Neu-Ulm nicht förderfähig, die Pläne wurden in der Folge komplett eingestellt. ZITAT DES TAGES

Die Verträge über die

Sedelhöfe wurden mit

Mineralwasser begossen

Ivo Gönner

Der Ulmer OB in Erinnerung daran, dass vor Jahren zum Leidwesen mancher Stadträte nur mit Söhnlein-Sekt und nicht mit Champagner angestoßen worden war auf den mit 90 Millionen Euro taxierten Verkauf eines Viertels der SWU-Anteile an die Thüga-Gruppe. Das Kartellamt stoppte den Thüga-Einstieg bei der Stadtwerken dann postwendend.

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