KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 15. Juni

Die 50. Ehrung für Roger Menck in Folge, von links: Bürgermeisterin Sabine Mayer-Dölle, Oberbürgermeister Ivo Gönner, Roger Menck sowie Sparkassenchef Manfred Oster. Foto: Sophie Krauss
Die 50. Ehrung für Roger Menck in Folge, von links: Bürgermeisterin Sabine Mayer-Dölle, Oberbürgermeister Ivo Gönner, Roger Menck sowie Sparkassenchef Manfred Oster. Foto: Sophie Krauss
BUC 15.06.2012

Nachwuchs ohne Chance

Auch wenn der Anlass fürs Abschalten der Gögglinger Storchen-Webcam jetzt recht betrüblich ist: Dem Storchenpaar auf dem Hausdach an der Bertoldstraße beim Brüten zuzuschauen und seine Sorge um den Nachwuchs zu verfolgen, hat Vogelfreunden bis hin nach Dresden und Berlin einige Wochen lang viel Freunde bereitet. Jetzt lag aber, wie übers Internet zu sehen war, auch das letzte Küken tot im Nest. Daraufhin schaltete der Moderator die Kamera ab: "Aus gegebenem Anlass", so schrieb er zur Erklärung, "lassen wir die Storcheneltern mit ihrem Kind jetzt allein." Das noch verbliebene Störchlein habe das Ringen um das Weiterleben leider nicht gewinnen können. "Zu nass und zu kalt waren die vergangenen Tage. Am mangelnden Nahrungsangebot kann es nicht gelegen haben. Schon einmal - im nasskalten Frühsommer 2008 - konnten die damaligen Storcheneltern kein Jungtier aufziehen." Wie 2008 werden auch heuer die Altstörche weiterhin zeitweise auf dem Nest zu sehen sein. Wahrscheinlich werden sie schon im Juli oder frühen August den Horst verlassen.

Azubis mit Herz

Unter dem Motto "Azubis helfen helfen" wollen die Auszubildenden der Neu-Ulmer Volksbank bis Ende des Jahres 3000 Gewinnsparlose verkaufen, um somit soziale, karitative und gemeinnützige Organisationen zu unterstützen. Bei dieser Form des Gewinnsparens beträgt der monatliche Lospreis fünf Euro. Davon werden vier Euro gespart. Ein Euro wird für die Verlosung eingesetzt. Am Jahresende bekommen die Gewinnsparer ihr Erspartes automatisch gutgeschrieben. Mit diesem Projekt sollen die angehenden Bankkaufleute lernen, etwas eigenständig zu entwickeln und auf die Beine zu stellen.

Zum 50. Mal geehrt

Eine ganz besondere Ehrung ist Roger Menck bei der Sportlerehrung der Stadt Ulm zuteil geworden. Für seine sportlichen Leistungen - aktuell im Fechten und Modernen Fünfkampf - wurde er zum 50. Mal ohne Unterbrechung ausgezeichnet. In den zurückliegenden fünf Jahrzehnten habe er mehr als 1000 Fecht- und Fünfkampfturniere in vielen Ländern der Welt bestritten und ein Viertel davon gewonnen, teilt Menck dazu ergänzend mit. Geehrt wurden diesmal 115 Sportlerinnen und Sportler der Aktiven und Seniorenklasse sowie ein Teil der Jugendklasse. Ein zweiter Termin, bei dem nochmals 116 Sportler der Jugend- und Juniorenklasse ausgezeichnet werden, ist für kommenden Mittwoch angesetzt.

Preisgeld gespendet

Die am Ulmer Forschungs- und Entwicklungszentrum von Daimler entwickelte CO2-Technologie Nanoslide ist im Mai in Köln mit einem Innovationspreis ausgezeichnet worden. Daimler verdoppelt das Preisgeld auf 2000 Euro und spendet es dem "Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm".

THW-Jugend trifft sich

Zum gemeinsamen Jugendlager haben sich THW-Jugendgruppen unter anderem aus Ulm, Blaubeuren und Ehingen auf dem THW-Landesübungsgelände in Achern am Fuße des Schwarzwalds getroffen. Die Nachwuchskräfte mussten während einer nächtlichen Übung Einsatzstellen ausleuchten und Fahrzeuge bergen. Anderntags machten sie sich für Leistungsabzeichen an sechs verschiedene Stationen. Auf ihrem Programm stand allerdings auch Kultur: ein Ausflug ins nahegelegene Straßburg, wo sie auch das Münster besichtigt haben.

Heute vor einem Jahr . . .

. . . haben wir über den Streit anlässlich der HfG-Sanierung berichtet. Martin Rivoir, Ulmer SPD-Landtagsabgeordneter und Stadtrat, war stinksauer, dass die Grünen im Ulmer Gemeinderat sich an den Kultur-Staatssekretär des Landes gewandt hatten. Von ihrem Parteifreund Jürgen Walter wollte die Grünen-Fraktion damals wissen, ob sich die Landesregierung grundsätzlich eine institutionelle Förderung des HfG-Erbes vorstellen kann.ZITAT DES TAGES

Es gibt Dinge, die

müssen rot bleiben

Reinhold Gall

Der baden-württembergische Innenminister (SPD) gestern bei seinem Besuch der Ulmer Feuerwache dazu, dass er immer wieder gerne die Feuerwehren im Land besucht.