KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 14. Februar

In Zürich Flugzeugen beim Starten und Landen zugucken? Das kann man aus einem Setra-Bus heraus. Foto: Werkfoto Daimler
In Zürich Flugzeugen beim Starten und Landen zugucken? Das kann man aus einem Setra-Bus heraus. Foto: Werkfoto Daimler
EDRU,ATE 14.02.2013

Setra-Bus am Flughafen

Setra-Busse sind super. Das weiß man mittlerweile auch am Züricher Flughafen und kauft deswegen Omnibusse der Marke Setra, die in Neu-Ulm vom Band gelaufen sind. Also einen Omnibus vom Typ "Comfort Class 400". Der Bus ist in Zürich allein dafür da, Passagiere bei VIP-Besichtigungstouren über das Flughafengelände zu kutschieren, etwa zum sogenannten Pistenkreuz, wo man die Abflüge der Verkehrsmaschinen in alle Welt sehen kann. Dabei sitzen die Passagiere natürlich äußerst komfortabel, können jederzeit etwa Dinge wie Flachbildschirme nutzen. Und der Bus soll dazu dienen, Passagiere, deren Flüge ausfallen, in umliegende Hotels zu bringen. Obwohl nur ein Bus verkauft wurde - in Zahlen: 1 - freut man sich in der Presseabteilung bei Daimler in Stuttgart wie ein Schneekönig. Warum? Udo Sürig von der Presseabteilung sagt es so: "Das ist eine Besonderheit, dass sich ein internationaler Flughafen für unsere Top-Marke entscheidet. Die sind zum Sparen angehalten, trotzdem wählen sie uns. Das macht uns stolz."

Zahlen-Nachspiel

Dass die Neu-Ulmer Bürger an der Informationsveranstaltung zum Haushalt 2013 quasi null Interesse hatten, stand in unserer Zeitung so zu lesen. Dafür hat das Ganze nun ein Nachspiel auf den Internet-Plattformen von FDP und CSU. Für die FDP beharrt Alfred Schömig weiter auf einer solchen Veranstaltung - aber vor den Haushaltsberatungen: "Wir denken, dass die Menschen es wertschätzen können, wenn sie vor den Entscheidungen eigene Gedanken und Wünsche einbringen können", schreibt er. Für die CSU sieht das Waltraud Oßwald ganz anders: "Wie soll es funktionieren, einen mehrere Millionen schweren Haushalt, der erst erarbeitet werden muss, schon vorher der Bevölkerung vorzustellen", fragt sie sich - und gibt gleich eine Antwort: "Das ist wohl einem einzelnen Bürger, einer Bürgerin, nicht zuzumuten. Auch um diese Aufgabe zu bewältigen, wurden die Politiker schließlich gewählt." Bürgerbeteiligung sehe anders aus. Das beste Beispiel sei das Bürgerforum zum Nahverkehr, dass OB Gerold Noerenberg auf den Weg bringen werde. Und damit wären wir schon mitten im Vorwahlkampf . . .

Kochkurs zur Fastenzeit

Was isst der Schwabe in der Fastenzeit? Natürlich Maultaschen. Und was ist, wenn der Schwabe die gar nicht kochen kann, sondern die immer nur bei Mama isst? Dann geht er zum Kochkurs von Slow Food und lernt dort, was in Maultaschen hineinkommt. Slow Food Ulm startet eine Kochkursreihe in der Familien-Bildungstätte mit regionalen Erzeugnissen. Am Sonntag, 17. Februar, ist das erste Treffen. Zum Auftakt werden Maultaschen produziert, etwa geschmelzte Maultaschen, Maultaschen mit Forellenfüllung, vegetarische und sogar süße. Beginn ist 10.30 Uhr. Anmeldungen bei der Familienbildungsstätte unter www.fbs.ulm.de.

Heute vor einem Jahr . . .

. . . haben wir berichtet, dass Schüler der Jugendkunstschulen des Landes Mitglieder des baden-württembergischen Landtages überrascht haben. Wie? Indem die Schüler Tonmodelle der 138 Abgeordneten gestaltet hatten. Drei Schüler der Kunstschule Kontiki hatten die drei Ulmer Landtagsabgeordneten aus Ton geformt. Die Accessoires konnten die Schüler bestimmen. So bekam Monika Stolz blaue Schuhe an und Jürgen Filius eine Flasche Wein an seine Seite. ZITAT DES TAGES

Es gibt keine

zweite Lösung

Stimme aus dem Handel

zum Standort für die Restaurant- Container von McDonalds-Container mitten in der Bahnhofstraße. Die Stadt Ulm habe als Vermieter keinen großen Spielraum bei den Verhandlungen mit der Restaurantkette.