KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 12. Februar

REF, CST 12.02.2013

Dichtungen mal anders

Wer hätte gedacht, dass Dichtungen auch Kunstobjekte sind? Die Menschen der Donau-Iller-Werkstätten (DIW) verwandeln Zylinderkopf- und Nebendichtungen in fantasievolle und überraschende Motive. Die schönsten Bilder zeigt der Kalender "Dichtungen mal anders 2013" - ein Gemeinschaftsprojekt der DIW und der Firma Reinz. Die präsentierten Bilder nutzen die verschiedenen Dichtungen als Schablonen und Vorlagen für unterschiedlichste Motive. Aus Ölfilterdichtungen entstehen die Schuhe des gestiefelten Katers und ein bunter, krähender Hahn. Eine Wasserpumpendichtung wird zum Nilpferd. Die Idee zu diesen speziellen Werken entstand in einem Malkurs der DIW unter Leitung der Kunsttherapeutin Ewa-Maria Frankowska. Die Mitglieder gehören zu einer Gruppe, die für den Dichtungsspezialisten Reinz die Vorfertigung für Dichtungssätze übernimmt. Der tägliche Umgang mit den Dichtungen führte schließlich zur künstlerischen Umsetzung.

Die Donau-Iller-Werkstätten verbindet mit Reinz eine jahrzehntelange intensive Partnerschaft. Die Werkstätten bieten Menschen unabhängig von der Art und Schwere ihrer Behinderung einen Arbeitsplatz an. Die Arbeitsplätze der Werkstatt sollen ein Nebeneinander von Arbeit, Förderung und Bildung bieten. Für Reinz leisten die DIW-Mitarbeiter besonders wertvolle Arbeit: in der Vorfertigung für Dichtungssätze verpacken sie Kleinteile und Nebendichtungen in Beutel, die bei Bedarf direkt ans Band in die Dichtungssatzpackerei geliefert werden.

Geburtstag mal anders

Das ist ein Ding: 35 Geburtstagskinder, die am selben Tag, nämlich am 1. Januar, gemeinsam mit der Donau-Iller-Nahverkehrsverbund GmbH (DING) Geburtstag haben, sollten als Geschenk eine kleine Torte erhalten. Anlass war am Jahresanfang der 15. Geburtstag des Verkehrsverbundes gewesen (wir berichteten). Die Geburtstagskinder mussten sich bloß bei DING melden und ausweisen können. Ort der Tortenübergabe war jetzt die Konditorei Tröglen in Ulm. Leider waren nur 15 Geburtstagskinder erschienen, bedauert Marketing-Chef Markus Zimmermann. Die übrigen 20 könnten ihre Torten jedoch heute, Dienstag, noch bei Tröglen abholen. Dann heißt es allerdings schnell essen, denn schon morgen, Aschermittwoch, beginnt die Fastenzeit!

Heute vor einem Jahr . . .

. . . haben wir einen Blick ins Ulmer Kostümhaus geworfen. Nicht nur zu Fasching arbeitet man dort für Theater und Privatpersonen. Denn, so die Gewandmeisterin Veronika Kahle: Die Lust sich zu verkleiden steckt in jedem Menschen.ZITAT DES TAGES

Ich dachte zuerst, das ist ein Faschingsscherz

Markus Mattes

Der Katholische Stadtpfarrer von Neu-Ulm und Regionaldekan zu seiner ersten Reaktion auf die Nachricht, dass Papst Benedikt zurücktreten werde.