Ulm Pilzbefall: Letzter Mammutbaum in der Friedrichsau gefällt

Nur noch ein Stumpf ist vom letzten Mammutbaum in der Ulmer Friedrichsau übrig.
Nur noch ein Stumpf ist vom letzten Mammutbaum in der Ulmer Friedrichsau übrig. © Foto: Matthias Kessler
Ulm / cst 13.11.2018
Es gibt jedoch noch gut 20 dieser Sumpfzypressengewächse in den Wäldern rund um Ulm.

Ein schädlicher Pilz hat dem letzten Mammutbaum in der Friedrichsau – in der Nähe des Biergartens Teutonia – so zu schaffen gemacht, dass dieser gefällt werden musste. Typisch ist die dicke faserige Rinde. Sie schützt die gewaltigen Bäume in ihrer Heimat vor Waldbränden, die in der Sierra Nevada in den westlichen USA häufig auftreten können.

In den Ulmer Wäldern stehen aber noch gut 20 Exemplare, sagt Stadtförster Max Wittlinger. Ein etwa 40 Meter hoher Baumriese im Klingensteiner Wald geht sogar auf Samen des Riesenmammutbaums zurück, die auf Initiative von König Wilhelm I. von Württemberg (1816–1864) hierher importiert, gezogen und damals in den Wäldern im Land gepflanzt wurden.

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