Ulm Kienle: Gall soll der DLRG helfen

Ulm / SWP 22.08.2015
"Wir gehen davon aus, dass das Innenministerium über die Möglichkeiten und Chancen informiert ist, in Ulm im Zuge einer Rochade zu einem Neubau der DLRG-Rettungswache auf dem Gelände des ehemaligen Donaubades und zu einer modernen Wasserrettungswache zu kommen.

Thomas Kienle, CDU-Fraktionschef im Ulmer Gemeinderat und Landtagskandidat seiner Partei, hat da alles in einen Satz gepackt in Bezug auf die aktuelle Diskussion über die DLRG.

Die an der Donau ansässige Ortsgruppe ringt, wie berichtet, um Perspektiven. Kienle greift das Thema nun auf unter Bezugnahme darauf, dass die DLRG-Ortsgruppe Ulm Aufgaben des Katastrophenschutzes nach dem Katastrophenschutzgesetz ebenso erfüllt wie den Wasserrettungsdienst nach dem Landesrettungsdienstgesetz. Kienle hat Innenminister Reinhold Gall (SPD) aufgefordert, zu handeln und "die Augen nicht zu verschließen vor der dringend notwendigen Modernisierung der DLRG-Rettungsdienstwache".

Kienle weist auf die besondere Kompetenz der Ulmer DLRG in der Strömungsrettung hin. Sie müsse erhalten bleiben. Deswegen seien entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten an der Donau zu schaffen - samt Abstellmöglichkeiten für den geplanten Gerätewagen "Wasser" und den vorhandenen Bootsfahrzeuge-Fuhrpark.