Ulm/Alb-Donau-Kreis / swp Die Stadt Ulm hat am Samstag mit einer Sirenenprobe die Funktionalität der Sirenen im Stadtgebiet überprüft – genauso wie der Alb-Donau-Kreis.

Am Samstag um 11.45 Uhr haben in Ulm und im Alb-Donau-Kreis die Sirenen geheult. Der Grund war ein Test, ob die Sirenen noch funktionieren. Die Sirenenprobe begann mit einem auf- und abschwellenden Ton. 15 Minuten später, um 12 Uhr, kam ein zweites Signal: einminütiger, zweimal unterbrochener Dauerton signalisiert „Feueralarm“.

Neben der Überprüfung des technischen Zustandes der Sirenenanlagen geht es dem Bevölkerungschutz auch darum, die Bevölkerung für das Signal „Rundfunkgeräte einschalten – Auf Durchsagen achten“ zu sensibilisieren.

Wie erkenne ich, ob es ein Ernstfall ist?

Das Radio einschalten kann im Katastrophenfall lebenswichtig sein, denn nach wie vor ist die Radiodurchsage die schnellste Möglichkeit, großflächig und umfassend viele Menschen zu informieren.

Die Stadt Ulm testet einmal im Jahr ihre Sirenen. Aber was tun, wenn das Heulen der Sirenen keine Probe, sondern Ernstfall ist?

Die Bürgerinnen und Bürger sollen im Ernstfall bei Auslösung dieses Sirenensignals „Geschlossene Räume aufsuchen, Passantinnen und Passanten bei sich aufnehmen, Türen und Fenster geschlossen halten und das Radio einschalten.“

Die Notwendigkeit der Warnung der Bevölkerung durch Sirenen ist nicht nur bei Großschadensereignissen und Katastrophen gegeben, sondern kann zum Beispiel auch bei einem Großbrand mit Ausbreitung einer Giftwolke erforderlich werden.

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