Ulm Karrieresprung: Michael Fritz geht an die Spree

Verlässt das Transferzentrum: Michael Fritz fängt heute in Berlin an. Foto: ZNL
Verlässt das Transferzentrum: Michael Fritz fängt heute in Berlin an. Foto: ZNL
Ulm / CMY 02.12.2013

Neuneinhalb Jahre stand Michael Fritz als Geschäftsführer an der Spitze des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen der Uni Ulm (ZNL). Am Montag tritt der 53-jährige Pädagoge offiziell sein neues Amt an: Als Vorstandsvorsitzender der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" in Berlin ist er Leiter einer bundesweit agierenden und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Einrichtung. "Es war einfach an der Zeit für einen neuen Schritt", sagt Fritz. Für den Pädagogen und ehemaligen Schulleiter ist der Wechsel ein Karrieresprung. Fortan ist er Chef von mehr als 100 Mitarbeitern in der Berliner Zentrale, hinzu kommen 650 so genannte Trainer in 230 Netzwerken, die von den dezentralen Trägern bezahlt werden. Die gemeinnützige Stiftung "Haus der kleinen Forscher" engagiert sich für die Bildung von Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Sie unterstützt mit ihren Angeboten Fach- und Lehrkräfte.

"Das ZNL wird so hervorragend weiterarbeiten wie bisher", ist Fritz überzeugt. Neue Leiterin ist Dr. Katrin Hille, die bisher die Position der Forschungsleiterin inne hatte, de facto aber im Tandem mit Fritz die Geschäfte führte. Auch die Position von Prof. Manfred Spitzer hat sich nicht verändert: Er ist weiterhin Gründer und Gesamtleiter des ZNL. Das Transferzentrum beschäftigt sich vor allem mit Neurodidaktik und ist ein Drittmittelprojekt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III der Universität Ulm.

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