Hygiene Kampf gegen Krankheitserreger

Ulm / ruk 31.08.2018

Über die Hände werden bei jedem Kontakt unzählige Keime weitergegeben. Im alltäglichen Leben ist dies meist kein größeres Problem, in Einrichtungen wie Krankenhäusern ist eine sorgfältige Händehygiene jedoch entscheidend für die Patientensicherheit. Die nationale Kampagne „Aktion Saubere Hände“ (ASH) hat sich zum Ziel gesetzt, die Hygiene in Gesundheitseinrichtungen zu verbessern. Am Mittwoch, 5. September, macht die Roadshow „ASH on Tour“ von 9.30 bis 17 Uhr Halt am Universitätsklinikum Ulm.

„Wir freuen uns sehr, dass die Verantwortlichen der ‚Aktion Saubere Hände‘ unser Klinikum als Station für die Roadshow ausgewählt haben“, sagt die Leiterin der Sektion Krankenhaushygiene am Uni-Klinikum Ulm, Prof. Heike von Baum. Das ASH-Aktionsmobil kann von allen Beschäftigten des Klinikums sowie umliegender medizinischer Versorgungszentren, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen besucht werden. An verschiedenen Lernstationen können sie dort ihr Wissen rund um die Händehygiene erweitern und ihr eigenes Hygieneverhalten im Alltag reflektieren. Besonderer Wert wird dabei auf die Nachhaltigkeit der Wissensvermittlung gelegt: So sollen interaktive Inhalte und spielerische Aufgabenstellungen den Teilnehmenden dabei helfen, das Gelernte besser im Gedächtnis zu behalten.

Ziel der Roadshow ist es, auf das Potenzial der Händedesinfektion aufmerksam zu machen und es besser auszuschöpfen. „In einem Klinikum sind die Hände der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die häufigsten Überträger von Krankheitserregern“, so Dr. Katharina Zell von der ASH. „Wird die Hygienepraxis zum Beispiel durch Aktionen wie ‚ASH on Tour‘ optimiert, können Krankenhausinfektionen zukünftig noch besser vermieden werden.“

Das ASH-Mobil steht im Innenhof des Klinikums Oberer Eselsberg. Die Lernstationen sind offen für alle Mitarbeiter medizinischer Versorgungszentren, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen der Region.

Ziel: Desinfektion der Hände verbessern

Kampagne Die „Aktion Saubere Hände“ dient der Verbesserung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Sie wurde Anfang 2008 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit, vom Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen, dem Aktionsbündnis Patientensicherheit sowie der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung ins Leben gerufen.

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