Ulm Jugendläufe und Mini-Marathon am Samstag, 17. September

Start frei: Auch in diesem Jahr gibt es Läufe, bei denen mehr als 500 Kinder um die Wette rennen.
Start frei: Auch in diesem Jahr gibt es Läufe, bei denen mehr als 500 Kinder um die Wette rennen. © Foto: Matthias Kessler
Ulm / UTE GALLBRONNER 16.09.2016
Wieder rund 6700 Anmeldungen für die Bambini- und Schülerläufe: Organisator Günther Ludwig ist begeistert über die Lauffreude, die der Einstein-Marathon in der Region ausgelöst hat.

Die Anmeldungen für die Schülerläufe des Einstein-Marathons bewegen sich im Bereich des Vorjahres, sagt Günther Ludwig vom SSV Ulm 1846. Es sind wieder 6700 Kinder und Jugendliche, die am Samstag, 17. September, im Ulmer Donaustadion an den Start gehen wollen. Ludwig: „Wenn man bedenkt, dass wir mit etwa 800 Teilnehmern angefangen haben, ist es großartig, was sich daraus entwickelt hat.“

Der Einstein-Marathon mit seinen Kinder- und Jugendläufen sei zum größten Sportereignis in der Region heran gereift. Auch gebe es immer mehr Trainingsgruppen, in denen sich die Kinder vorbereiten, so mancher Verein arbeite mittlerweile mit den Schulen oder auch Kindergärten eng zusammen. Günther Ludwig freut sich, dass so in unserer bewegungsarmen Gesellschaft mehr Kinder regelmäßig zum Laufen kommen. Manch einer bleibt auch der Leichtathletik erhalten, weil er die Freude am Rennen entdeckt hat.

Einige Neuerungen gibt es in diesem Jahr auch, vor allem, was die Laufshirts betrifft, die an die Kinder und Jugendlichen zusammen mit der Startnummer ausgegeben worden sind. War es bisher die Regel, dass Kindergärten und Schulen ihr eigenes Logo auf die Shirts gedruckt bekamen, ist das dieses Jahr nur möglich, wenn die Einrichtungen dafür einen eigenen Sponsor auftreiben konnten. Das habe zwar zu manchen kritischen Nachfragen geführt, gibt Ludwig zu, doch habe es in den vergangenen Jahren immer mehr kurzfristige Abmeldungen von jungen Läufern gegeben. Die Trikots waren aber da schon mit den individuellen Logos bedruckt. Die konnten so nicht mehr für die Nachmelder verwendet werden. Zuletzt seien die Veranstalter auf etwa 1500 bedruckten Shirts sitzen geblieben, während sie gleichzeitig etwa 1000 Trikots ohne Logo für Nachmelder bereit halten mussten. Nun können die Rückläufer dafür verwendet werden.

Dafür wird es in diesem Jahr im Donaustadion bunter zugehen. Die Laufshirts gibt es in vier Farben: weiß, gelb, orange und grün. Für individuellen Druck hat sich Partner Sport Sohn, aus dessen Haus die Trikots kommen, auch etwas einfallen lassen. Wer will, kann sein Trikot nach dem Lauf am Stand des Sportgeschäfts abgeben und es dann nach etwa 15 Tagen wieder bei Sport Sohn abholen: mit dem eigenen Namen, dem Jahrgang, der gelaufenen Strecke und der persönlichen Zeit. Bedruckt wird das Shirt in Multicolor-Technik, erläutert Hans-Peter Linder, Vertreter der Firma.

Damit will Sport Sohn die überlangen Schlangen vermeiden, die sich vergangenes Jahr vor dem Stand bildeten, als noch vor Ort die T-Shirts in schwarz bedruckt wurden. Diesem Ansturm hätte man auch mit der doppelten oder dreifachen Menge an Personal und Technik nicht gerecht werden können, war Linder regelrecht überwältigt, wie groß das Interesse an dem kostenfreien Angebot war.

Nun nimmt man die Shirts mit der Startnummer nur entgegen und die Läufer erhalten einen Abholschein. „Die Kinder müssen dann zwar etwa 14 Tage lang auf ihr Lauftrikot verzichten, haben danach aber ein individualisiertes Andenken an das Erlebnis“, sagt Linder, dessen Unternehmen am Samstag mit zusätzlichen Angeboten im Donaustadion aufwartet: Sport Sohn wird bei den Schülerläufen mit einem Schnäppchenmarkt, einer Vereinssportausstellung und einem Schusskraftmesser zugegen sein. Aber das Schönste sei für ihn, „wenn dann der Startschuss fällt und man sieht die Leidenschaft in den Augen der Kinder und die Begeisterung der Eltern auf den Rängen.“

Die Organisation im Stadion selbst wird ähnlich wie in den Vorjahren ablaufen. Mädchen und Jungen laufen getrennt, bis zum Jahrgang 2005 auch immer nur eine Altersklasse. Um die Masse an Kindern einigermaßen geordnet loszuschicken wird in Wellen gestartet, die Zeit jedoch erst mit Übertreten der Startlinie gemessen. Eltern werden gebeten, auf alle Kinder zu achten. Deshalb: Kein Eltern-Gedrängel am Zielauslauf. 
 

Ohne Auto mobil

Freie Fahrt heißt es am 17. September wieder im gesamten Gebiet der Donau-Iller-Nahverkehrsgesellschaft. Alle Starter samt Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten können die Regionalzüge, Straßenbahnen und Busse kostenlos nutzen. Nachmeldungen sind bis eine Stunde vor dem Start noch möglich. Alle Nummern haben aufgedruckte Tiersymbole, welche die Startblöcke kennzeichnen.

 

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel