Ulm Integrationsministerin Öney: Betreuung ausländischer Studenten wichtig

Gruppenbild mit Dame: Ministerin Bilkay Öney umrahmt von (v.l.n.r.) Reinhard Marre, Leitender Ärztlicher Direktor des Uni-Klinkums Ulm, Uni-Präsident Karl Joachim Ebeling, Thomas Wirth, Dekan der Medizinischen Fakultät der Uni Ulm, und dem Grünen-Landtagsabgeordneten Jürgen Filius. Foto: Volkmar Könneke
Gruppenbild mit Dame: Ministerin Bilkay Öney umrahmt von (v.l.n.r.) Reinhard Marre, Leitender Ärztlicher Direktor des Uni-Klinkums Ulm, Uni-Präsident Karl Joachim Ebeling, Thomas Wirth, Dekan der Medizinischen Fakultät der Uni Ulm, und dem Grünen-Landtagsabgeordneten Jürgen Filius. Foto: Volkmar Könneke
Ulm / RUDI KÜBLER 31.05.2012
Sich nur international zu geben, hilft nicht viel. Man muss etwas dafür tun - so wie die Uni Ulm mit ihren Angeboten für ausländische Studierende.

Bilkay Öney war bass erstaunt über die ausländische Wissenschaftlerin, die seit sieben Jahren auf dem Oberen Eselsberg arbeitet - und kein Wort Deutsch spricht. So viel zu: Internationalität trifft auf Wirklichkeit. Die baden-württembergische Ministerin für Integration weiß allerdings auch, dass dieser von Uni-Präsident Karl Joachim Ebeling geschilderte Fall einen Einzelfall darstellt. Optimale Forschungsbedingungen sind eines, das andere: Im Wettbewerb um die besten Köpfe zählten auch verstärkt weiche Faktoren - und dazu gehöre die Betreuung ausländischer Studierenden und Doktoranden. "Darüber wird an der Universität Ulm nicht nur geredet, diese Betreuung wird in die Tat umgesetzt."

Der Anlass für den Ministerbesuch: ein kleiner Festakt im Ulmer Stadthaus unter dem Titel "Ulm University goes international" - und damit eben für jene, die Brücken zwischen den Kulturen und zwischen Jungen und Junggebliebenen, zwischen Einheimischen und Ausländern bauen. Als leuchtende Beispiele nannte Öney zwei Betreuungsangebote: "Assist" (Active Partnership and Support of Senior Consultants for International Students) und "M4M" (Mentorship 4 Molecular Medicine PhD Students). Während sich das erste um internationale Studierende im Allgemeinen kümmert, hilft das zweite Doktoranden, die am Promotionsprogramm der Graduierten-Schule teilnehmen. Beiden gemein ist, dass Ältere mit ihrer Erfahrung Jüngere unterstützen und sie in einem fremden Land heimisch werden lassen. Beiden gemein ist auch, dass sie mittlerweile zu einem "Markenzeichen der Uni Ulm" geworden sind, sagte die Ministerin und dankte den Beteiligten für ihren "wichtigen Dienst für und in der Gesellschaft".

Diesen Dank hatte Uni-Präsident zuvor schon abgestattet; in Zeiten der Globalisierung gehe es ohne Internationalität nicht, sagte Ebeling. "Das bringt Flair und Weltoffenheit an die Uni und nach Ulm."

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