Das vorläufige Insolvenzfahren des SSV Ulm 1846 Fußball scheint in guten Händen zu sein: Dr. Holger Leichtle, der am Montagmorgen zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt wurde, hat über das Thema „Auswirkungen der Insolvenz auf Rechtsverhältnisse von Profi-Sportklubs“ promoviert.

Mitglieder, Fans, Spieler und letztlich auch der dreiköpfige Notvorstand werden das mit einiger Erleichterung zur Kenntnis nehmen. Leichtle, einer vor rund 110 Anwälten der insgesamt 600 Mitarbeiter zählenden Kanzlei Schultze & Braun mit Hauptsitz in Achern bei Offenburg, wird sich in den kommenden Tagen selbst ein Bild über die wirtschaftliche Situation des Ulmer Fußballvereins verschaffen und Sanierungsoptionen prüfen.

Oberstes Ziel laut Schultze & Braun-Pressespecher Ingo Schorlemmer: So schnell wie möglich ein Sachverständigen-Gutachten anzufertigen, auf dessen Grundlage Insolvenzrichter Dr. Benjamin Webel vom Amtsgericht Ulm das Verfahren eröffnen kann.