Ulm / swp Kein Durchkommen für Autos: Ab Dienstag ist die Durchfahrt vom Marktplatz zur Herdbruckerstraße gesperrt.

Ab Dienstag, 26. Februar, können keine Autos mehr vom Marktplatz zur Herdbruckerstraße durchfahren, weil die oft als Abkürzung genutzte Straße jetzt gesperrt wird. Der Stadtrat hatte im November beschlossen, diese Regelung zur Verkehrsberuhigung versuchsweise einzuführen. Eine erste Bilanz soll nach etwa einem halben Jahr geben.

Viele Autofahrer nutzen die Herdbruckerstraße als Abkürzung nach Neu-Ulm. Für zunächst sechs Monate sperrt die Stadt deshalb die Zufahrt vom Marktplatz.

Um Autofahrer davon abzuhalten, den Weg über den Marktplatz zu nutzen, wird die Reihe der Pflanzkübel verlängert und es werden zwei weitere Poller gesetzt. Feuerwehr und Rettungsdienste können die Herdbruckerstraße trotzdem weiterhin erreichen.

Zudem wird die Durchfahrt von der Schelergasse zum Marktplatz unterbunden. Der Marktplatz selbst wird zur Fußgängerzone: Autos dürfen nicht mehr fahren, Lieferverkehr nur von 5 bis 11 Uhr. Die zwei bereits vorhandenen Behindertenparkplätze auf dem Marktplatz bleiben bestehen und dürfen angefahren werden, ebenso die zwei Taxi-Stellplätze.

Das könnte dich auch interessieren:

Manche Plätze in der Ulmer Innenstadt brauchen Belebung, meint die CDU. Sie könnte sich auch eine Eislauffläche vorstellen.

Auch die SPD befasst sich mit der Zukunft von Handel und Gastronomie in Ulm. Wichtig: Anfahrbarkeit, Frequenz, Tourismus, Ambiente.