Ulm Inklusion und Bildung bilden Schwerpunkte

Ulm / JR 04.02.2013

Der Fachbereichsausschuss für Bildung und Soziales ist in seiner ersten Sitzung im Jahr von Bürgermeisterin Iris Mann auf zwei strategische Schwerpunkte eingeschworen worden. Die "zwei großen Linien" seien Inklusion und Bildung, beide sollen zur Teilhabe möglichst aller Ulmer am gesellschaftlichen Leben führen. Für Menschen mit Behinderung wird unter dem Stichwort Inklusion eine Offensive gestartet. Zunächst gibt es dazu eine Klausurtagung, im Herbst sollen die Ergebnisse zur konkreten Planung gediehen sein. Die Herausforderung besteht laut Iris Mann darin, dass der Fachbereich praktisch mit allen Abteilungen involviert ist, von den Kindertagesstätten über die Schulen bis hin zu den Sozialräumen.

Auch die Bildungskonzeption zielt darauf ab, dass alle zu einem guten Abschluss kommen, um ihr Leben aktiv und selbstständig gestalten zu können. Dazu gehören alle Angebote von der U 3-Betreuung mit Sprachförderung über Hilfen in Schulen bis hin zur Ganztagsschule. Vernetzt werden soll dies über das Bildungsbüro der Stadt.

Auf Nachfrage von Stadträtin Hanni Zehendner sagte Iris Mann, dass sich dessen Aufgabe ändern wird. Das Büro soll die strategische Planung übernehmen, die Bildungslandschaft systematisch erfassen und Lücken im Angebot ausloten. Iris Mann: "Wir brauchen die Planung im Bildungsbereich. Da ist gerade derart viel Bewegung drin."

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