Neu-Ulm / Henri Gallbronner Rund um Ausbildung und Duales Studium drehte sich die Messe „Next Step“ in Neu-Ulm. 32 Unter­nehmen stellten sich vor.

Der Andrang war groß bei der Ausbildungsnacht „Next Step“ der Südwest Presse. 32 Unternehmen aus der Region stellten im Passigatti Werk III ihre Möglichkeiten in Sachen Ausbildung und Duales Studium vor.

Bei der Deutschen Bahn konnten die Interessenten ihren zukünftigen Kollegen gleich mal über die Schulter schauen – zumindest virtuell. Mit der VR-Brille konnte man eine Erkundungstour durch verschiedene Berufsfelder machen, erklärte Manuel Sons von der Bahn: „Da kann man zum Beispiel ein Stellwerk besichtigen.“

Geschätzt wurde auch das Beratungsangebot auf der „Bewerbermeile“. „Man hat zwar nicht so ein breites Spektrum an Betrieben, aber dafür halt mehr Beratung“, sagte Adrian, der eine Ausbildung zum Chemielaboranten anstrebt. Er hat seine Bewerbungsmappe durchecken lassen: „Um mir Vorschläge zu holen, wie ich mich da noch verbessern kann.“

Bei der Bewerbung ist der 25-Jährige Felix noch nicht angekommen: „Ich hab zwar schon eine Ausbildung gemacht, aber ich will einfach nochmal was neues machen“, sagte der gelernte Restaurantfachmann. In welche Richtung es genau gehen soll, weiß er noch nicht, Elektronikmeister könnte er sich vorstellen.

Die Wieland-Werke waren bereits bei der ersten Ausbildungsnacht vor zwei Jahren dabei. Für Angelika Baumann ist es wichtig, Präsenz zu zeigen, gerade in den Jahren, in denen es in Ulm keine Bildungsmesse gibt. Da sei die Ausbildungsnacht eine gute Ergänzung. Für sie gehe es grundsätzlich darum zu erklären: „Was macht Wieland eigentlich?“ Schließlich sei der Firmenname nicht so allgegenwärtig wie zum Beispiel Audi. Deshalb sind sie und ihr Kollege Jochen Langenwalter auf mehr als 20 Veranstaltungen im Jahr: „Da sind solche wie Next Step dabei, aber auch Schulveranstaltungen“, sagte Langenwalter.

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