Linie 2 Infoabend zur Linie 2: Am Eselsberg läuft alles nach Plan

Ulm / REBECCA JACOB 19.05.2017
Beim Infoabend zum Baufortschritt für die Anwohner am Eselsberg war der Tenor positiv – zumindest bei den Verantwortlichen.

Schnell klickt sich Ralf Gummersbach, Projektleiter der SWU für die Linie 2, durch die Folien seiner Präsentation. Er zeigt Fotos der Kienlesbergbrücke (Verschub abgeschlossen), Baugruben (für Rohrleitungen) und Straßenpläne (für Autos oft gesperrt). Fazit: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Baufortschritt.“ Der Zeitplan werde eingehalten, alles gehe gut voran. Der Leitungsbau sei weitgehend abgeschlossen, jetzt folgten Arbeiten an der Oberfläche: An der Hindenburgkaserne sei schon ein Stück neue Fahrbahn fertiggestellt. Ende 2017 soll der Tiefbau weitgehend abgeschlossen sein, „aber auch dann gibt es noch viel zu installieren: Bäume, Signalanlagen, Licht“, so Gummersbach. Im Herbst sollen die ersten neuen Straßenbahnen in Ulm präsentiert werden.

Für die Sommerferien rät Gummersbach den Ulmern, wegzufahren oder aufs Fahrrad umzusteigen: Dann werden in der Olga- und Neutorstraße Leitungen verlegt, für Autos wird der Abschnitt komplett gesperrt sein. Stichwort Radverkehr: Den will die Stadt „flüssiger und sicherer gestalten“, sagt Torsten Fisch, Leiter der Task Force Linie 2. Dazu gibt es einen neuen Flyer mit Infos zur Straßenverkehrsordnung und Alternativrouten. Rücksichtslose Radler jedoch sorgen für Ärger: In der anschließenden Diskussionsrunde beklagten Anwohner sich über Fahrradfahrer, die sich nicht an Verkehrsregeln halten.

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