Ulm Immer mehr Abiturienten mit Traumnoten

UTE GALLBRONNER 13.07.2016

Kein Jahr ohne die Traumnote 1,0 – auch in diesem Schuljahr haben dies wieder einige Abiturienten geschafft. Überhaupt ist die Entwicklung der Durchschnittsnoten auf einem konstant hohen Niveau, und zwar an allen Ulmer Gymnasien.

„Der Abiturschnitt hat sich im Verhältnis zum letzten Jahr verbessert“, vermeldet Bernhard Meyer vom Albert-Einstein-Gymnasium. Allerdings haben dieses Mal einige nicht bestanden. Ähnliche sieht es am Anna-Essinger-Gymnasium aus: Mit Marlies Böck, die 880 von 900 Punkten erreicht hat sowie Teresa Miecznik haben zwei Schülerinnen mit der Traumnote 1,0 bestanden. „Allerdings hatten wir im unteren Leistungsdrittel auch einige tiefenentspannte Schüler, die das Risiko eines Durchfallens hinnehmen und dann dennoch überrascht sind“, sagt Schulleiter Marius Weinkauf.

Am Kepler-Gymnasium hat ein Viertel der Schüler eine Eins vor dem Komma, ähnliche glänzende Ergebnisse gibt es am Schubart und am Scholl. Am Gymnasium St. Hildegard haben Lea Mantz, Miriam Geiselmann und Janika Rieder das Traumergebnis 1,0 erreicht. Schulleiterin Stefanie Lepré stellt zudem fest, dass immer öfter Schüler die Möglichkeit wahrnehmen, nach der elften Klasse abzugehen und ein Jahr berufliche Erfahrungen zu sammeln, um damit die Fachhochschulereife zu bekommen. Ein Trend sei das zwar noch nicht, aber es werde derzeit häufiger genutzt.