Kommentar Rudi Kübler zur Förderung des Ulmer Tumorzentrums Im Kampf gegen Krebs

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Autorenfoto © Foto: Könneke Volkmar
Ulm / Rudi Kübler 26.07.2018

Was ist eine akute myeloische Leukämie? Was ein malignes Melanom? Und was ein multiples Myelom? Der Laie will all die unterschiedlichen Formen an Krebserkrankungen oft gar nicht wissen – der betroffene Patient aber sehr wohl. Ihm geht es um den Krankheitsverlauf und um mögliche Therapien. Und letztlich darum: Ist die Krebserkrankung heilbar? Werde ich überleben?

Krebsbehandlung und Krebsforschung laufen seit mehr als zehn Jahren im „Comprehensive Cancer Center Ulm“ zusammen. Dass das CCCU, das über alle Fachgebiete zusammenarbeitende Tumorzentrum, erneut als eines von 13 onkologischen Spitzenzentren von der Deutschen Krebshilfe gefördert wird, zeigt: Die Spezialisten um den renommierten Wissenschaftler Prof. Hartmut Döhner leisten hervorragende Arbeit. Das CCCU gilt als Leuchtturm, als Leuchtturm, der auch auf die Alb, ins Allgäu und nach Oberschwaben strahlt und dort tragfähige Strukturen aufgebaut sowie medizinische Standards durchgesetzt hat.

Zur ganzen Wahrheit gehört freilich: Trotz innovativer Therapien sind viele Tumorerkrankungen immer noch nicht in den Griff zu bekommen. Krebspatienten werden weiter sterben. Sie möglichst schmerzfrei auf ihrem letzten Weg zu begleiten, ist Aufgabe der Palliativstation – auch sie ist integrativer Bestandteil des CCCU.

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