Kommentar Verena Schühly über die Situation in der Kita St. Elisabeth Verena Schühly Im Gespräch bleiben

Verena Schühly
Verena Schühly © Foto: Marc Hörger
Ulm / vs 01.10.2018

Jetzt ist die Kuh vom Eis. Dieses Bild trifft auf die Situation in der Kita St. Elisabeth zu. Eltern und Kirchengemeinderäte haben sich in einem Gespräch miteinander verständigt, haben sich gegenseitig ihre Probleme und Bedenken angehört – und ernst genommen. Das war bitter nötig.

Wenn Veränderungen anstehen, wird es oft schwierig. Zum einen für die, die deshalb Nachteile haben, für die es umständlicher wird oder schlicht teurer. Das ist für die Betroffenen unangenehm und erzeugt erst mal Widerstand. Andererseits geht es aber manchmal ohne Veränderungen nicht weiter. Und die bauliche Substanz der Kita  in der Elisabethenstraße ist – freundlich formuliert – deutlich in die Jahre gekommen. Hier tut Erneuerung not.

 Natürlich haben die Verantwortlichen, die das Neubau-Projekt vorantreiben, viel zu tun. Aber sie dürfen nicht die aus dem Blick verlieren, die von den Entscheidungen betroffen sind. Sie rechtzeitig zu informieren ist sinnvoll, wenn man Spekulationen und Halbwahrheiten keinen Nährboden geben will.

Andererseits sind die Eltern gefragt, die Notwendigkeit der Veränderung anzuerkennen. Dazu kann auch beitragen zu merken, dass ihre Bedenken Gehör finden. Wenn offen über Zuschüsse für Fahrkarten gesprochen wird für jene, die sie tatsächlich brauchen. So sind alle angehalten, sich auch künftig an einen Tisch zu setzen.

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