Ausflug Im Druckhaus: Vier Farben für die Zeitung

Die Kinder waren vom Druckhaus beeindruckt.
Die Kinder waren vom Druckhaus beeindruckt. © Foto: Bugs
Ulm / Emma, Ole, Lena, Isabel, Gloria, Zoe, Tuana, Yagmur, Klasse 4b der Bischof-Ulrich-Grundschule Illertissen 30.07.2018

Um die SÜDWEST PRESSE vor eure Tür zu bekommen, arbeiten viele Menschen zusammen. Die Klasse 4 des Bildungshauses Ulmer Spatz hat das für euch erforscht. Beim Druckhaus im Donautal erwartete uns schon Lutz Deckwitz. Die verschiedenen Ausgaben der Zeitung werden nicht nur in Ulm gedruckt, sondern auch in Reutlingen, Gerabronn, Weingarten, Aalen und Frankfurt an der Oder.

Die Zeitungen werden abends ab 23 Uhr gedruckt, verpackt und danach ausgeliefert. In der Druckplattenherstellungsabteilung wird bestimmt, wie die Farben gemischt werden. Ein Mann, der „Mischer“, holt sich immer wieder einen Probedruck und prüft, ob die Farben okay sind. Wusstet ihr, dass die farbigen Bilder in der Zeitung mit vier Farben gedruckt werden? Die Farben nennt man yellow (gelb), zyan (blau), magenta (rot) und schwarz. Für jede Zeitungsseite werden also vier Druckplatten benötigt.

Ein Stockwerk tiefer wird das Papier in gigantischen Druckmaschinen automatisch von großen Rollen abgerollt und bedruckt. Die Zeitungen gelangen dann über lange Förderbänder weiter zur Prospektbestückung und dann zu den Lieferwagen.

Papiersäulen bis zur Decke

Wir von der Klasse 4b der Bischof-Ulrich-Grundschule Illertissen durften das Druckhaus Ulm/Oberschwaben erkunden. Von Fachmann Lutz Deckwitz bekamen wir spannende Informationen über den Weg vom  weißen Papier bis hin zur fertigen Zeitung und der Auslieferung.

Besonders beeindruckend war das Papierlager. Hier lagern riesige Papierrollen, von denen ungefähr 30 pro Tag verbraucht werden. Staunend steht man vor den gewaltigen Papiersäulen, die bis zur Decke gestapelt sind. In rasender Geschwindigkeit wird das Papier durch die gigantische Druckerpresse gezogen und sogar bei laufendem Druck gewechselt. Dann werden in die fertigen Zeitungen mit Druckluft Prospekte eingeblasen. Staunend verfolgten wir, wie die bestückten Zeitungen auf enorm langen Förderbändern, die über den Köpfen hinweglaufen, zum Verpacken befördert wurden, ohne dass auch nur ein Prospekt  herausfiel.

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