Ulm IHK-Analyse: Steigende Steuereinnahmen in der Region

Ulm / SWP 16.09.2016
Wenige Arbeitslose und eine gute wirtschaftliche Situation der Betriebe bescheren den Kommunen in der Region volle Kassen. Das geht aus der IHK-Haushaltsanalyse hervor.

Die gute Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage beschert den Städten und Gemeinden der IHK-Region Ulm weiterhin hohe Steuereinnahmen. Das geht aus der Analyse der Haushalte von 19 Kommunen in der Region der IHK Ulm hervor.  „Die Rekordwerte bei den Steuereinnahmen stärken natürlich die Kommunen und tragen maßgeblich mit dazu bei, dass die Finanzlage der Städte und Gemeinden überwiegend als gut bezeichnet werden kann“, fasst IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle die Analyse zusammen. 

Der Analyse zufolge sticht bei den Steuereinnahmen vor allem der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer hervor, wie die IHK mitteilt. Dieser wachse seit mehreren Jahren in einigen Kommunen stetig an und werde in diesem Jahr einen neuen Rekordwert von knapp 180 Millionen Euro erreichen. Mit Ausnahme der Städte Ulm, Biberach, Ehingen und Laupheim stelle der Einkommenssteueranteil zudem auch den Haupteinnahmeposten dieser Kommunen dar. Über alle 19 Kommunen hinweg bleibe dennoch die Gewerbesteuer mit über 278 Millionen Euro die Einnahmequelle Nummer 1. Die lege 2016 zudem auf sehr ordentlichem Niveau weiter zu. Dank dieser Entwicklung wollen fünf Städte und Gemeinden trotz oftmals beachtlicher Investitionen in 2016 Schulden reduzieren. Biberach und Ehingen weisen zudem eine Nullverschuldung aus. In den anderen Kommunen steige der Schuldenstand teils beachtlich. Bei den dargestellten Ergebnissen sind die Schulden der Eigenbetriebe und der rechtlich selbstständigen Beteiligungsgesellschaften nicht eingerechnet.

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