Die Stiftung Weltethos hat den Firmenchef von Liqui Moly, Ernst Prost, in ihr Kuratorium berufen. Das Projekt des Theologen Hans Küng setzt sich für verbindende Werte und Ideale ein. Prost fördert dies mit seiner eigenen Stiftung über drei Jahre mit je 50 000 Euro. Der Präsident des Verfassungsgerichtshofs für Baden-Württemberg, Eberhard Stilz, ist Präsident der Stiftung Weltethos, die aus seiner Sicht gerade in Zeiten weltweiter Verunsicherung gefragt ist: „Die großzügige Zuwendung hilft uns enorm dabei, unsere Aufgabe noch effizienter angehen zu können.“ Prost hat seine Stiftung eigentlich für unverschuldet in Not geratene Menschen gegründet, Es geht ihm aber nicht mehr nur darum, individuelles Leid zu lindern, sondern auch von Menschen gemachtes Leid wie Kriege, Vertreibung, Rassismus, Hass. Prost: „Viel Leid in dieser Welt würde für Mensch und Tier erst gar nicht entstehen, würden sich alle Menschen auch wie Menschen verhalten.“ So seien Frieden, Respekt, Nächstenliebe, Toleranz und Hilfsbereitschaft mehr denn je notwendig. Prost hat vor diesem Hintergrund auch eine zweite Stiftung in Südafrika gegründet. Es gehe letztlich um einen Bewusstseinswandel aller Menschen: „Das ist ein gewaltiges Ziel.“ Auch im Business läuft es für die Ulmer Firma derzeit gut: Liqui Moly wurde gerade zur besten Ölmarke bei „Motorsport aktuell“ und „PS“ gewählt.