Baden-Württemberg Wetter: Heute könnte der heißeste Tag des Jahres werden

Am Dienstag steht dem Südwesten vermutlich der bisher heißeste Tag des Jahres ins Haus.
Am Dienstag steht dem Südwesten vermutlich der bisher heißeste Tag des Jahres ins Haus. © Foto: dpa
Stuttgart / DPA/SWP 31.07.2018
Die Hundstage im Südwesten, sie dauern an. Am Dienstag werden laut Wetterdienst bis zu 36 Grad erwartet. Und noch ist kein Ende der Hitzewelle in Sicht.

Hitze und kein Ende! Der Hochsommer legt sich in Baden-Württemberg weiter ordentlich ins Zeug. Verbreitet könne es am Dienstag einem Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge Temperaturen von bis zu 36 Grad geben. Selbst in der Nacht soll es in den Großstädten nicht kühler als 20 Grad werden. „Die Hitzewelle setzt sich fort und hat am Dienstag ihren Höhepunkt“, sagte der Sprecher am Montag.

Kleine Pause am Mittwoch?

Eine kleine Atempause könnte es in einigen Bereichen des Landes am Mittwoch geben allerdings verbunden mit dem Risiko von Starkregen, Hagel und Blitzschlag. Denn gegen Abend sollen nach der Vorhersage des DWD Gewitter aufziehen.

Große Abkühlung ist dabei allerdings nicht zu erwarten. Am Donnerstag soll es bis zu 32 Grad warm werden. Zum Wochenende können die Temperaturen dann wieder steigen. „Ein Wetterumschwung ist bis nächste Woche nicht in Sicht“, sagte der Meteorologe.

Sondersprechstunde für Hitzegeplagte

Die Krankenkasse DAK in Stuttgart bietet am Mittwoch und Donnerstag für Hitzegeplagte eine telefonische Sondersprechstunde mit mehreren Ärzten an. Dort gibt es Beratung zu gesundheitlichen Beschwerden durch die hohen Temperaturen. Patienten mit Bluthochdruck oder Diabetes bekämen ebenso Tipps wie Eltern von Kleinkindern. Kunden aller Krankenkassen könnten die kostenlose Hotline 0800 1111 841 nutzen, teilte die DAK mit. Ein Rat gelte immer, ob beim Sport oder bei der Arbeit: viel trinken, am besten Wasser.

Weitere Informationen zum Verhalten in der Hitze haben wir hier für Sie zusammengetragen:

Mehr Badetote im Südwesten

Eine Schattenseite des Sommers ist die steigende Zahl von Badeunfällen. Im Hohenlohekreis starb ein Sechsjähriger im Krankenhaus, nachdem er am Sonntag von Badegästen zunächst aus einem See gerettet worden war. Beim Schwimmen in einem Baggersee im Kreis Karlsruhe ertrank zudem ein Mann. Der 30-Jährige war nach Polizeiangaben vermutlich betrunken, als er am frühen Sonntagabend mit seiner Luftmatratze in den See stieg. Familienangehörige entdecken ihn später leblos im Wasser. Am Sonntag starb im Kreis Waldshut ein 83 Jahre alter Mann im Rhein.

Wasserstände der Flüsse sinken

Die Wasserstände in Baden-Württembergs Flüssen sanken zum Wochenbeginn indes weiter. Der Rhein bei Karlsruhe (Pegel Maxau) stand am Montagmorgen nach Angaben der Hochwasservorhersagezentrale bei 3,77 Metern und führte 638 Kubikmeter Wasser je Sekunde. Ein deutlich niedrigerer Pegelstand von 3,20 Metern war jedoch am 22. September 2003 erreicht worden (420 m3/s). Für die Schifffahrt bedeutet das Niedrigwasser bereits erhebliche Einschränkungen.

Landesweit liege aber noch keine ungewöhnliche Niedrigwassersituation vor, hieß es im Lagebericht. Für die nächsten Tage erwarten die Experten wegen fehlender Niederschläge weiter sinkende Wasserstände.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel