Ulm Humboldt-Stiftung will Top-Forscher anlocken

Ulm / SWP 22.10.2013
Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung will etablierte Spitzenforscher aus dem Ausland dauerhaft für die deutsche Forschung gewinnen. Sie vergibt Professuren.

Halbjährlich vergibt die Alexander-von-Humboldt-Stiftung jeweils bis zu zehn Professuren – sie sind mit bis zu fünf Millionen Euro dotiert und auf je fünf Jahre angelegt. Die Humboldt-Professur soll für Wissenschaftler aus dem Ausland ideale Rahmenbedingungen an deutschen Hochschulen schaffen. Ausgezeichnet werden in der Regel weltweit führende Vertreter eines Forschungsbereichs. Das Geld dafür stammt aus dem Internationalen Forschungsfonds für Deutschland, der aus Mitteln des Bundesforschungsministeriums bereitgestellt wird. Das Ziel: etablierte Spitzenforscher aus dem Ausland dauerhaft für die deutsche Forschung zu gewinnen.