Ulm Hospiz-Geschäftsleiterin erhält Bürgermedaille

Claudia Schumann hat maßgeblich daran mitgewirkt, die Ulmer Hospiz-Bewegung in der Mitte der Gesellschaft zu verankern. OB Ivo Gönner hat dafür die Hospiz-Geschäftsleiterin im Rahmen der Schwörfeier mit der Bürgermedaille ausgezeichnet.
Claudia Schumann hat maßgeblich daran mitgewirkt, die Ulmer Hospiz-Bewegung in der Mitte der Gesellschaft zu verankern. OB Ivo Gönner hat dafür die Hospiz-Geschäftsleiterin im Rahmen der Schwörfeier mit der Bürgermedaille ausgezeichnet. © Foto: Matthias Kessler
Ulm / Chirin Kolb 20.07.2015
Das Ulmer Hospiz ist eine Einrichtung der Bürger. Sie engagieren sich in dem Verein, der es trägt, finanzieren es zu einem nicht unerheblichen Teil mit Spenden und halten alle ambulanten und stationären Dienste mit ehrenamtlicher Arbeit am Laufen. Im Lauf von fast 25 Jahren hat sich so das Ulmer Hospiz-Haus entwickelt: ein stationäres Hospiz mit zehn Einzelzimmern, ein ambulanter Hospizdienst für Erwachsene, Kinder und Jugendliche, Angebote für Trauernde und seit wenigen Jahren auch eine Hospiz-Akademie mit zahlreichen Kultur- und Informationsveranstaltungen. Das Hospiz am Michelsberg ist zur wichtigsten Anlaufstelle in Ulm und Umgebung  für alle Fragen rund um Sterben, Tod und Trauer geworden.
 
Daran hat Claudia Schumann großen Anteil. Seit 15 Jahren führt sie die Geschäfte und setzt sich, wo und wann sie nur kann, für die Hospiz-Bewegung ein. Für ihr unermüdliches Engagement hat ihr OB Ivo Gönner an Schwörmontag die Bürgermedaille überreicht. Sie sei „Motor und Ideengeberin für neue Entwicklungen“, sagte Gönner.  Ihr sei es mit großem persönlichen Einsatz gelungen, den Gedanken der „mitmenschlichen Solidarität“ in der Stadtgesellschaft zu verankern. Durch ihre offene und gewinnende Art habe sie viele Menschen zur ehrenamtlichen Mitarbeit  bewogen. „Sie haben sich durch Ihr langjähriges und unermüdliches Engagement in außerordentlichem Maße um das Wohl ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger verdient gemacht.“
 
Diese Auszeichnung der Stadt wird alle zwei Jahre im Wechsel mit den Wissenschaftspreisen bei der Schwörfeier verliehen. Schumann selbst sieht sich stellvertretend geehrt für alle, die sich haupt- und ehrenamtliche für das Hospiz einsetzen.