Ulm Hirschel und Czisch für Winterzauber

Ulm / IGS 31.10.2015
Anja Hirschel fordert die Veranstalter der "Winterzauber"-Gastronomie und die Stadt auf, sich noch einmal zusammen zu setzen. Wie die OB-Kandidatin der Piraten mitteilt, sehe sie "die Möglichkeit, abseits von der 22-Uhr-Regel eine Lösung vorzuschlagen".

Anja Hirschel fordert die Veranstalter der "Winterzauber"-Gastronomie und die Stadt auf, sich noch einmal zusammen zu setzen. Wie die OB-Kandidatin der Piraten mitteilt, sehe sie "die Möglichkeit, abseits von der 22-Uhr-Regel eine Lösung vorzuschlagen". Ein Lärmschutzgutachten müsse her. Wenn dies positiv ausfalle, könne die Veranstaltung in der Friedrichsau später enden. Zudem schlug sie ein "begleitendes Lärm-Monitoring" vor.

OB-Kandidat Gunther Czisch sagt: "Wenn die Organisatoren den Lärm begrenzen und sich die Anwohner nicht belästigt fühlen, finde ich eine Verlängerung der Öffnungszeiten in Ordnung." Genauso wie OB-Kandidat Martin Rivoir begrüßt er eine allgemeine Verlegung der Sperrzeit für Außenbewirtschaftung am Freitag und Samstag von 23 auf 24 Uhr. Allerdings müsse mit mehr Polizei dafür gesorgt werden, dass sich die Belästigungen für Anwohner in Grenzen halten.

Hintergrund der Debatte: Die Stadt hat für den zwei Monate langen "Winterzauber" im Après-Ski-Stil eine Sperrstunde von 22 Uhr vorgeschrieben - wegen der Nähe zu Offenhausen. Die Veranstalter kündigten deswegen ihren Rückzug an: Die Investition lohne sich nicht mehr. Im Vorjahr fand die Veranstaltung auf dem Ikea-Parkplatz statt und war am Wochenende bis 2 Uhr genehmigt - weil niemand in der Nähe wohnt. Im Internet schlug die Angelegenheit hohe Wellen.