Ulm Hilde Mattheis: Uni-Klinikum profitiert

Ulm / SWP 31.12.2015
"Insbesondere die Universitätsklinika und damit auch das Uni-Klinikum Ulm werden vom Krankenhausstrukturgesetz profitieren", schreibt die Ulmer SPD-Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis in einem offenen Brief an den Ulmer Klinik-Chef Prof. Udo Kaisers.

Universitätskliniken, die eine besonders gute Qualität gewährleisten, würden in hohem Maße vom Krankenhausstrukturgesetz profitieren. Zielgerichtete Maßnahmen wie die Qualitätszuschläge, die Stärkung der Notfallversorgung sowie die besondere Vergütung von Zentren werden die Unikliniken unterstützen. "Auch das Pflegestellenförderprogramm sowie der Pflegezuschlag kommen ihnen zu Gute."

Hochschulambulanzen werden dauerhaft per Gesetz zur ambulanten Versorgung ermächtigt, heißt es in dem Schreiben weiter. Sie werden nicht mehr nur im Rahmen von Forschung und Lehre tätig, sondern auch bei der Versorgung von schweren und komplexen - insbesondere von seltenen - Krankheiten. Die Vergütung ihrer Leistungen wird angehoben, so dass die Ambulanzen für die Universitätskliniken kein Zuschussbetrieb mehr sind. In Mattheis' Brief ist die Rede von einem Zuschuss für Ambulanzen in Höhe von 265 Millionen Euro pro Jahr.

"Insgesamt werden in den nächsten Jahren 10 Milliarden Euro mehr für die Krankenhäuser ausgegeben. Davon wird auch die Universitätsklinik Ulm profitieren."

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