Ulm / Katrin Stahl  Uhr
Zeitreise am Ulmer Hauptbahnhof: Dort wird auf zwei Anzeigetafeln auf Veranstaltungen hingewiesen – die allerdings im Jahr 2018 stattgefunden haben.

Lust auf eine Reise in die Vergangenheit? Dann nichts wie hin zum Ulmer Hauptbahnhof. Dort kündigen nämlich zwei großformatige Werbetafeln das „Internationale Donaufest“ und die Veranstaltung „Stürmt die Burg“ an – wohlgemerkt datiert auf das Jahr 2018.

Dass die beiden Events im Sommer 2019 längst Geschichte sind, hat auch die SPD-Fraktion im Ulmer Gemeinderat bemerkt – und in einem Schreiben Oberbürgermeister Gunter Czisch auf die antike Beschilderung hingewiesen.

Eine Alternative? Da hat Stadtrat Martin Rivoir in seinem Brief auch schon einen Vorschlag. „Eventuell könnte die Stadt hier bereits für die Landesgartenschau 2030 werben. Damit wäre für die nächsten Jahre keine Gefahr mehr, dass die Plakate veraltet sind“.“

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Die Brüder Moritz und Linus Reulein surfen seit einigen Jahren regelmäßig auf der Iller. Jetzt wollen sie – wie auf dem Eisbach in München – eine „stehende Welle“ in der Ulmer Innenstadt anbieten. Unterstützung bekommen sie aus der Kommunalpolitik.