Gastronomie Hans im Glück und Vapiano in der Zeit

Eröffnet 2019 auch in Ulm: Die Restaurant_kette Vapiano.
Eröffnet 2019 auch in Ulm: Die Restaurant_kette Vapiano. © Foto: Martin Gerten (dpa)
Ulm / Hans-Uli Mayer 03.12.2018
Vapiano und Hans im Glück halten an ihren Ulmer Plänen fest. In letzter Zeit waren anderslautende Gerüchte aufgekommen.

Erst jüngst hatte ein Gerücht bei Bewohnern im Gebiet am nördlichen Münsterplatz für Furore gesorgt. Der Burger-Brater „Hans im Glück“, so hatte es vermehrt geheißen, habe am Münsterplatz nun doch das Nachsehen und der Eigentümer des Gebäudes, in dem früher die Buchhandlung Herwig untergebracht war, bereits mit einem anderen Mieter abgeschlossen.

Die Hoffnung unter einigen Anwohnern, die sich schon vor längerer Zeit wegen befürchteter Geruchsbelästigung zu einer Sammelklage zusammengeschlossen hatten, währte aber nur kurze Zeit. Sowohl der Burgergrill aus München als auch der Hausvermieter dementieren auf Nachfrage der SÜDWEST PRESSE gegenüber etwaige Probleme bei der Neuansiedlung.

„An unseren Plänen, in Ulm am Münsterplatz zu eröffnen, hat sich nichts geändert“, heißt es aus der bayerischen Hauptstadt. Tatsächlich hat nach Information der SÜDWEST PRESSE die Bauverwaltung der Stadt Ulm inzwischen auch eine Baugenehmigung erteilt, zu der die Widerspruchsfrist erst vor wenigen Tagen abgelaufen ist.

Strittig ist vor allem die von Anwohnern befürchtete Geruchsbelästigung durch den Großbräter, der dort auf zwei Etagen ein großes Restaurant eröffnen will. Offenbar aber liegt nun eine aktualisierte Lüftungsplanung vor, die letztlich zur Baugenehmigung geführt hat. Wie die Presseabteilung des Unternehmens mitteilt, steht ein Datum zur Eröffnung allerdings noch nicht fest.

Eröffnung zur Terrassensaison

Konkreter ist in diesem Punkt hingegen der Plan von Vapiano. Das in Hamburg gegründete Pizza- und Pasta-Unternehmen für „Casual Dining“, also einer locker-legeren Atmosphäre bei eingeschränktem Service, hält an den Ulmer Plänen fest. Veröffentlichungen wie vergangene Woche im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, denen zufolge Vapiano seine Gewinnerwartungen gleich zweimal kurz nacheinander gesenkt und obendrein angekündigt habe, weniger Filialen als geplant zu eröffnen, haben offenbar keine Auswirkungen auf das Projekt in Ulm.

Wegen der alten Bausubstanz im ehemaligen Modehaus Honer seien umfangreiche Sanierungen nötig geworden, heißt es auf Anfrage, die zum Jahreswechsel aber weitgehend abgeschlossen sein sollten. „Anfang 2019 kann Vapiano dann mit der Einrichtung des Restaurants starten“, heißt es in einer Mitteilung, „sodass wir rechtzeitig mit unserem neuen Restaurant die Terrassensaison starten können“. Wie berichtet, wird Vapiano auf dem südlichen Münsterplatz Außenbestuhlung anbieten.

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