Ulm Haltestellen werden barrierefrei

In Ulm soll die Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr nach und nach umgesetzt werden.
In Ulm soll die Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr nach und nach umgesetzt werden. © Foto: Oliver Schulz
Ulm / JR 21.05.2013
Bis 2022 ist im öffentlichen Personennahverkehr die vollständige Barrierefreiheit umzusetzen. Das schreibt das zu Jahresbeginn in Kraft getretene neue Personenbeförderungsgesetz des Bundes vor.

Bis 2022 ist im öffentlichen Personennahverkehr die vollständige Barrierefreiheit umzusetzen. Das schreibt das zu Jahresbeginn in Kraft getretene neue Personenbeförderungsgesetz des Bundes vor. Die Konzeption der Stadt Ulm sieht vor, den neuen Standard nach und nach zu erreichen, sagte Torsten Fisch, Leiter des Sachgebietes Verkehrsentwicklung und Mobilitätsplanung im Bauausschuss. Damit wird auch das Erscheinungsbild der Haltestellen erneuert. Das Mobiliar wird nach 20 Jahren im Ulmer Einheitsblau ausgetauscht, die elektronische Anzeige soll in die dynamische Fahrgastinformation integriert werden.

Ergebnis für Kunden: mehr Komfort und Sauberkeit. Auf Antrag von Stadtrat Hartmut Pflüger (SPD) wird geprüft, wie Raucherbereiche eingerichtet werden können. Da die Haltestellen unterschiedlich frequentiert sind, gibt es zur Umsetzung drei Kategorien. Vorrang haben der Eselsberg und Linie 5. Je Haltestelle bei 18 Metern Betonfahrbahn ist mit Baukosten von 40 000 bis 80 000 Euro zu rechnen. Die Ausstattung der Wartehalle kommt hinzu. Dies hat die Stadt zunächst selber zu finanzieren, da die Firma Wall ihr vertragsmäßig festgesetztes Kontingent zum Neubau der Häuschen abgearbeitet hat.

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