Nur gut zehn Minuten haben dem Ausrichter SV Mähringen gefehlt, um die zwölfte Auflage des Fußball-Hallenturniers für Reservemannschaften ein weiteres Mal als vollen Erfolg zu deklarieren. Doch Sekunden vor dem Spielende des zweiten Halbfinals zwischen dem TSV Bernstadt und dem VfB Ulm (0:3) sorgte ein Schreckmoment für den kurzfristigen Spielabbruch.

Der Grund: Bei einem Zweikampf prallte ein Spieler der Bernstädter gegen das große Panoramafenster der Ulmer Sporthalle Nord, das auf einer Seite als Bande diente, woraufhin die Scheibe zu Bruch ging. Laut SV-Pressewart Reiner Siehler habe der Unfall einen lauten Knall verursacht und es hätten etliche Scherben am Boden gelegen. „Für uns ist das unerklärlich. Jahrelang geht alles gut und jetzt passiert sowas. Für alle Beteiligten tut uns das natürlich leid.“

Finale wird als Zehn-Meter-Schießen ausgetragen

An die normale Austragung des Finals war anschließend aus Sicherheitsgründen nicht mehr zu denken, weshalb das Spiel um Platz drei sowie das Finale als Zehn-Meter-Schießen ausgetragen wurde. Beim Zusammenstoß mit der Scheibe hatte sich der Spieler des TSV Bernstadt verletzt und wurde ins Krankenhaus gebracht. „Er wurde aber am nächsten Morgen wieder entlassen und ist wohlauf“, sagte Siehler.