Kommentar Edwin Ruschitzka zu den Sperrungen an den Donauufern Gut Ding will Weile haben

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Ulm/Neu-Ulm. / Edwin Ruschitzka 15.04.2018

Wie sagt doch der Volksmund: Gut Ding will Weile haben. Nur kann diese Weile mitunter ganz schön lange dauern. Was die Anwohner im Bereich der Gänstorbrücke in Neu-Ulm jetzt hautnah erleben, was sie in Einzelfällen ärgert. War ursprünglich vorgesehen gewesen, dass diese Unterführung schon Ende 2017 geöffnet wird, werden alle nun auf Mitte Mai vertröstet.

Das wäre vielleicht zu verschmerzen, wenn es Einzelne nicht besonders hart treffen würde. Was noch schwerer wiegt, ist allerdings die Tatsache, dass die Stadt Neu-Ulm von heute an ein paar Meter weiter in westlicher Richtung den Bereich am Jahnufer absperrt. Auch dort wird gearbeitet, auch dort geht’s ein paar Wochen nicht voran – wenn’s dabei bleibt. Das mag mit den Bauzeitenplänen zusammen hängen, auch mit geschlossenen Verträgen. Für Fußgänger und Radfahrer ist das aber extrem ungemütlich.

Sei’s drum. Freuen wir uns lieber, dass es am Neu-Ulmer Donauufer insgesamt zur Jahresmitte hin – und hoffentlich noch vor dem Donaufest, das vom 6. bis 15. Juli stattfindet  –  bequemer und schöner wird. Das gilt vor allem für den Bereich am Jahnufer, dem Zugang zum Neu-Ulmer Donaufest-Gelände. Oberpeinlich und fatal wäre es, es käme auch dort zu Verzögerungen.

Was bleibt ist jetzt noch der Bereich vom Schwal bis zum Sparkassen-Brückenhaus. Dieser Abschnitt ist in Neu-Ulmer Stadtratskreisen mindestens genauso umstritten wie die Gänstorbrückenunterführung. Aber diese Lücke zu füllen wäre schon schön. Denn die Donau und ihre Uferbereich sind schon Pfunde, mit denen beide Städte wuchern können.

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