Jungingen Grundstein für neues Rathaus in Jungingen gelegt

Ortsvorsteherin Marion Schindler packt auch eine Kopie des Eingemeindungsvertrags Jungingens nach Ulm in den Grundstein ein. Links neben ihr PEG-Geschäftsführer Christian Brieg, rechts Volksbankchef Ralph Blankenberg Foto: Lars Schwerdtfeger
Ortsvorsteherin Marion Schindler packt auch eine Kopie des Eingemeindungsvertrags Jungingens nach Ulm in den Grundstein ein. Links neben ihr PEG-Geschäftsführer Christian Brieg, rechts Volksbankchef Ralph Blankenberg Foto: Lars Schwerdtfeger
Jungingen / JÜRGEN BUCHTA 20.09.2013
Der Grundstein ist gelegt. Im Herbst kommenden Jahres soll das neue Junginger Rathaus in Betrieb gehen. Anschließend wird der Platz davor gestaltet. Seine offizielle Eröffnung ist für 2016 geplant.

. Es hat zwar einige Jahre gedauert, bis sich die Junginger einig waren, wie ihre Ortsmitte umgestaltet werden soll. Letztlich fand aber der aus einem Wettbewerb hervorgegangene Vorschlag der Architekten Mühlich, Fink und Partner sowie des Landschaftsarchitekten Hans Jürgen Baron die größte Beachtung.

Im Zentrum dieses Plans steht das neue Rathaus, das gerade auf einem Teil der Albstraße in unmittelbarer Nachbarschaft zur Feuerwehr entsteht. Inzwischen sind die äußeren Mauern des Neubaus, in das auch eine Filiale der Volksbank ziehen wird, mannshoch hochgezogen worden. Gestern Mittag wurde der Grundstein gelegt.

Ortsvorsteherin Marion Schindler betonte, dass es bei dem Neubau weniger um ihre und die Bedürfnisse ihre Verwaltungsmitarbeiter gehe. Das neue Haus entstehe für die Bürger. Das alte Rathaus schräg gegenüber hat inzwischen nicht nur gravierende bauliche Mängel. Auch sei die Treppe zu den Verwaltungsräumen im ersten Stockwerk für so manchen älteren Junginger unüberwindlich. Und wer einen Reisepass beantragt, müsse seinen Fingerabdruck in einem Auto vor dem Altbau abgeben.

OB Ivo Gönner führte an, dass der "praktische und funktionsmäßige Bau" mit 660 Quadratmeter Nutzfläche rund 2,2 Millionen Euro kosten werde. Angesicht der Kommunalwahlen am 25. Mai des kommenden Jahres sehe er schon jetzt die Stadträte in anderen Ortsteilen wie aus Söflingen fleißig Zettel schreiben, was sie sich alles Neues wünschen, nachdem die Junginger zum Zuge gekommen sind.

Ralph Blankenberg, der Sprecher des Volksbank-Vorstands Ulm-Biberach, berichtete, dass die Bank-Filiale 334 Quadratmeter in dem Haus belege. Mit dem Einzug gebe sie ihre bisherigen Räume "in dem in die Jahre gekommenen Haus" in der Ehmannstraße auf.

Der Neubau ist von den Staub Architekten in Friedrichshafen geplant. Bauherr ist die Projektentwicklungsgesellschaft Ulm, PEG. Das Haus wird in Massivbauweise mit hoch wärmegedämmter Außenhülle erstellt. Die Firsthöhe liegt bei 15 Metern. Das Dach wird mit schwarzen Ziegeln gedeckt.

Weil der Bau tief in den Straßenraum hineinreicht, wird die Albstraße/Beimerstetter Straße in diesem Bereich künftig nur noch 6,5 Meter breit sein. Auf dem neuen Dorfplatz, der zwischen dem neuen Rathaus, der Gastwirtschaft und den Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke Albstraße/Ehmannstraße entsteht, werden noch Bäume gepflanzt, sobald er fertig ist.

Wie das Haus genutzt wird
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