Wohnungsbau Grüne fordern: Kleingärten nicht einfach überbauen

Ulm / cst 20.08.2018

In Zeiten, in denen der Wohnraumbedarf steigt und innerstädtische Reserven an Bauland weniger werden, „rückt das Potenzial, Kleingartenflächen zu überbauen, vermehrt in den Fokus der Stadtentwicklung“. Das räumt Oberbürgermeister  Gunter Czisch in seinem Antwortschreiben an die Grünen-Rathausfraktion ein. Diese hatte nach einem Besuch beim Verein der Ulmer Kleingärtner und deren Verunsicherung, wie es mit ihren Flächen weitergeht, bei der Stadtverwaltung angefragt: Welche derzeit als Kleingärten genutzten Flächen sollen bis 2025 umgewidmet werden und in welchem Jahr? Wo und in welchem Umfang können Ersatzflächen angeboten werden? Ist der Erwerb weiterer Flächen geplant, um (Ersatz-)Kleingärten anzulegen?

Daraufhin hatte der OB erklärt, dass die Verwaltung gerade ein Kleingartenkonzept erarbeitet, das der Stadt als Planungsgrundlage dient und genauso Vereinen eine langfristige Planungssicherheit gewährleisten soll. Die Fragen der Grünen würden aber noch im Einzelnen behandelt, denn das sei klar: „Als integraler Bestandteil der Ulmer Freiflächen leisten die Kleingärten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.“

Auch deshalb habe die Verwaltung eine stadtklimatologische Untersuchung in Auftrag gegeben. Über deren Ergebnisse und über das Kleingartenkonzept werde noch dieses Jahr im Fachbereichsausschuss Stadtentwicklung, Bau und Umwelt berichtet.

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