Sommerfestspiele „Fan von dir“: Lina begeistert im Klosterhof Wiblingen

Linas Kleidungsstil ist so fröhlich wie ihre Musik.
Linas Kleidungsstil ist so fröhlich wie ihre Musik. © Foto: Oliver Schulz
Ulm / Henri Gallbronner 18.08.2018

Kinder sind ein ungeduldiges Publikum: Um Punkt 18.29 Uhr hallten gestern die ersten „Lina“-Sprechchöre über den Wiblinger Klosterhof. Ein wenig gedulden mussten sich die rund 1500 Zuschauer bei den Sommerfestspielen noch, sie wurden dafür aber gleich mit einem Kompliment belohnt: Mit „Fan von Dir“, einer Hymne an ihre Fans, eröffnete Lina, die mit Band nach Ulm gekommen war, den Abend.

Das Durchschnittsalter derjenigen, die aus eigener Initiative den Weg in den Klosterhof gefunden hatten, lag sicherlich unter 18 Jahren, was nichts daran änderte, dass auch die Eltern im Glitzer-Look erschienen. Aus Langenau hatte sich gleich eine ganze Reisegruppe in Tutus nach Wiblingen aufgemacht. Marc Junginger war einer von ihnen: Zusätzlich zu rosa Röckchen und Make-up hatte er seine Haarpracht mit Federn geschmückt. Warum er auf das Lina-Konzert geht? „Wegen der Kids halt.“

„Alle meine Lieblingslieder“

Auch Zoe Adis gehörte zur Langenauer Gruppe. Sie war mit Mama Anja auf dem Konzert. Ein Lina-Lieblingslied hat sie natürlich – oder, nach längerem Überlegen, irgendwie auch nicht: „Eigentlich sind das alle meine Lieblingslieder.“ Laura aus Dietenheim musste nicht so lange nachdenken: „Fan von Dir“ ist ihr eindeutiger Favorit. Und weil sie Fan von Lina ist, kam zu den CDs, die bereits daheim stehen, nun auch noch ein Fan-Shirt dazu. Alina hatte Tante Kathrin und Oma Lore aus Laupheim nach Wiblingen mitgebracht. Im Lina-Partnerlook machten die drei Mädels mächtig Stimmung direkt hinter dem „Ohne-Eltern-Bereich“, den es wie bei allen Lina-Konzerten auch in Wiblingen gab. „Sie sieht gut aus und kann gut singen“, fand Alina.

Luftschlangen für die Fans

„Sieht die Welt beschissen aus, schmeiß ganz einfach Glitzer drauf!“ Diese Zeile aus dem Lina-Hit „Glitzer“ ist gewissermaßen die Quintessenz der fröhlichen, aber überhaupt nicht schlagerhaften Popmusik der 20-Jährigen. Wenngleich das Publikum im Klosterhof nicht ganz so schlimm aussah, so konnten ein paar silberne Luftschlangen trotzdem nicht schaden – gehechtet wurde nach ihnen wie nach Bonbons beim Faschingsumzug.

Die Fans konnten selbstverständlich alle Songs auswendig mitsingen – obwohl die Mehrheit zum ersten Mal auf einem Lina-Konzert war. „Das überrascht mich jetzt“, gab die Sängerin zu.

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