Getanzte Gedanken über den Mond

Ines Nieder und Mikael Orozco in "Mondlicht".
Ines Nieder und Mikael Orozco in "Mondlicht". © Foto: Claudia Reicherter
CLI 30.07.2014

Mit dem Thema "Mond" haben sich in den vergangenen Monaten vier Choreografen auseinandergesetzt - auf Anregung von Domenico Strazzeri. Minka-Marie Heiß aus München vergleicht den Zyklus der Mondphasen mit den endlosen Wiederholungen des Sisyphus-Mythos. Marco Baldazzi aus Rimini führt den Dialog zwischen einem Dichter und dem Mond in der Auseinandersetzung zwischen vermeintlichen Hexen und einem Richter im 16. Jahrhundert fort. "In meiner Muttersprache Italienisch ist ,la luna ein feminines Substantiv", sagte sich der Ballettdirektor des Theaters Ulm, Roberto Scafati: "Was also, wenn auch der Mond seine Tage hat?" Strazzeri selbst lotet mithilfe von Lichtern die Atmosphäre aus, die Mondlicht schafft.

"Mondlicht" heißt denn auch die neue Performance seiner Strado Compagnia Danza. Fünf Tänzer, darunter zwei Neuzugänge, haben die vier Choreografien einstudiert. Florian Lipphardt hat die Musik dazu komponiert und spielt sie live am Flügel, unterstützt von seinem Computer und Cellist Leonard Maas.

Erstmals zu sehen ist "Mondlicht" morgen, Donnerstag, im Stadthaus. Weitere Vorstellungen: 1.- 3./7.-10. August, je 20 Uhr. Karten im Stadthaus, bei SWU traffiti und unter Tel. (0731) 166 21 77.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel