Einstein Geschichte, Theorien und Experimente

Ulm / swp 30.06.2017
Museumfreunde präsentieren dreiteiliges Konzept für ein Science Center über den Nobelpreisträger Albert Einstein.

Der „Verein der Freunde eines Albert-Einstein-Museums in Ulm“ ist einen Schritt vorangekommen auf dem Weg zu einem Science Center. Über ein „3-in-1-Konzept“ will der Verein, der seit Herbst 2016 besteht und rund 100 Mitglieder zählt, eine interaktive und multimediale Gesamtschau zu Albert Einstein aufbauen. Das dreiteilige Konzept sieht vor, zum einen Leben und Werk Albert Einsteins in den historischen und politischen Kontext der Zeit einzuordnen, zum anderen die Bedeutung von Einsteins Theorien für den Alltag aufzuzeigen und zum dritten Besucher durch selbstständiges und spielerisches Experimentieren für physikalische Phänomene zu begeistern.

Dieser Ansatz, der ein ganzheitliches Verständnis auf Person, Werk und Aktualität durch verschiedene Zugänge bietet, sei ein Novum, so der Verein in seiner Pressemitteilung. Sonder- und Wanderausstellungen zu Theorien und Erkenntnissen in Lehre und Forschung sollen die Dauer­ausstellung ergänzen. Vorgesehen sind Workshops, Vortragsreihen und Symposien und weitere Angebote. „Mit dem ,3-in-1-Konzept’ wäre die Einrichtung nicht nur in Deutschland, sondern weltweit einzigartig.“ Als außerschulischer Lernort soll Schülern ein unbefangener Zugang zu Forschung und Technik ermöglicht werden. Durch die Kooperation mit der Universität Ulm und den quantenphysikalischen Instituten und weiterer Forschungseinrichtungen habe der Verein starke Partner, die Aktualität und ein hohes Niveau der Themen garantieren und deren Umsetzung begleiten.

Investition in die Zukunft

Der Verein sehe sein Projekt als „Investition in die Stadt und in die Zukunft der Kinder und der Gesellschaft“. Ulm als innovative Wissenschaftsstadt würde an zusätzlicher Attraktivität und Strahlkraft über die Region hinaus gewinnen nach dem Motto: Ulm kennen viele, Albert Einstein kennt jeder. Als touristischer Anziehungspunkt wäre die Einrichtung für die Stadt ein Wirtschaftsfaktor mit Wachstums­per­spek­tiven. Einzelhandel und Gastronomie würden zusätzlich von Besuchern profitieren.

Diskutiert werde derzeit die Standortfrage: Welcher Ort wäre der geeignetste für so ein Vorhaben? Ein Hauptkriterium ist die gute Erreichbarkeit für Besucher. Aktuell arbeitet der Verein auch an einem tragfähigen Finanzierungskonzept. Momentan könnten dazu keine Details genannt werden.

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