Musik Gema: Ende der Kulanz bei Musikkapellen

Ingrid Weichsberger 11.03.2017

Auf ein erfolgreiches vergangenes Jahr hat Marita Kaiser, die Bezirksvorsitzende  im Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM), kürzlich in der Jahreshauptversammlung geblickt. Kaiser ermunterte die Musikkapellen in ihrer Rede dazu, sich vermehrt um die Ausbildung des Nachwuchses zu engagieren. Eine große Chance sei es etwa, die Schüler in den offenen Ganztagsklassen an die Blasmusik heranzuführen. „Die Fördertöpfe sind voll“, berichtete die Bezirksvorsitzende. Immer schwieriger werde es für die Blaskapellen hingegen, Dirigenten zu finden.

Kaiser wies auf die Probleme mit der umstrukturierten Verwertungsgesellschaft Gema hin. Die Zeiten der Kulanzregelungen und mit einem persönlichen Ansprechpartner, seien vorbei. Sie empfahl den Vereinsvertretern, Veranstaltungen rechtzeitig und vollständig anzumelden. Die Gema höre überall mit.

Schwierige Dirigentensuche

Außerdem ging es in der Versammlung auch noch ums Geld. Künftig sollen jährlich 3,50 Euro – ungeachtet des Alters der Mitglieder – an den ASM überwiesen werden. Vom stellvertretenden Vorsitzenden des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes, Helmut Lohner, gab es für die Mitglieder ein großes Lob. Der Bezirk umfasse 17 Vereine mit insgesamt 1260 Mitgliedern. Darunter seien mehr als 600 Kinder und Jugendliche. Lohner attestierte den Vereinen: „Hier wird ausgezeichnete Jugendarbeit geleistet.“