Der Theaterverein Einsingen hat sich wieder mächtig ins Zeug gelegt: Gute zwei Stunden beste Unterhaltung boten die Laienschauspieler am Freitagabend in der Mehrzweckhalle bei der Premiere des Stücks „Von allen Geistern verlassen“.

Mehr als 300 Zuschauer waren begeistert, zumal ihre Eintrittsgelder auch noch größtenteils der Aktion 100 000 zu Gute kamen. So konnte Wolfgang Hitzler als Vertreter der Stadt am Ende der Vorstellung von Vereinsmitglied Wolfgang Lubczyk einen symbolischen Scheck in Höhe von 2000 Euro entgegennehmen.

27 Proben haben seit September dafür gesorgt, dass die zahlreichen Akteure vor und hinter der Bühne unter der Leitung von Regisseur Herbert Nußbaumer pannenfrei heiteres schwäbisches Theater mit viel Wortwitz präsentieren konnten.

Ob Hermine Bitterle alias Olga Kutscherowa (Waltraud Reichherzer), ihre Schwester Erna Bitterle (Birgit Renz) oder die Hausangestellte Walli (Bruni Felk), sie alle gaben ihr Bestes bei der Geschichte rund um Geisterbeschwörungen in einem alten Haus am Waldesrand.

Die schauspielerischen Leistungen wurden technisch gekonnt durch Blitz, Donner, Kristallkugel und andere technische Raffinessen ergänzt. Viel Sympathie erhielt auch Sonja Lubczyk als Landstreicherin Paula sowie Max, das Gespenst (Uli Baur), die brillant zur Aufklärung der Machenschaften des Bürgermeisters (Christian Haggenmüller) beitrugen. Auch Pfarrer Moll (Sven Huber) und Rita Feghelm (Inge Kneißle) überzeugten.

Der Theaterverein Einsingen wurde am 22. April 2017 von 50 Mitgliedern gegründet. Zuvor  – mit einer schöpferischen Pause – gab es eine Theatergruppe, die allerdings ihren Ursprung schon 1974 hatte. Seither sind die Aufführungen immer ein gesellschaftliches Ereignis für die Gemeinde.

Info Weitere Aufführungen des Theatervereins sind am Freitag, 11. Januar, und am Samstag, 12. Januar, jeweils ab 20 Uhr in der Mehrzweckhalle, ebenfalls zugunsten eines sozialen Zwecks.